Bad Sooden-Allendorf: Riesenstimmung beim Festfrühstück

Einzug ins Festzelt: Mit den Trommlern voran, die später noch einen Extra-Auftritt haben sollten, marschiert der Feuerwehr-Spielmannszug unter dem Beifall der Frühstückenden zur Bühne. Fotos: Forbert

Bad Sooden-Allendorf. So viel Stimmung war schon lange nicht mehr beim Festfrühstück, zu dem sich die Familien und Straßengemeinschaften, Vereine und Firmen im Zelt einfanden.

Der erste Jubel galt, wie immer, der treuen Festkapelle „Renshäuser Blasmusik“ mit Hubert und Herbert Jünemann an der Spitze. Wenn die Truppe mit den Ehrendamen im Schlepptau ins Zelt marschiert, erhebt sich das Volk stets von den Bierbänken.

Das Ritual wiederholt sich dann eine halbe Stunde später, wenn der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr unter der Stabführung von Martin Heldmann die musikalische Unterhaltung übernimmt. Erneut jubeln die gut Tausend Menschen im Zelt.

Jubel wird zum Sturm 

Doch dieses Mal wurde der Jubel zum Jubelsturm. Mit flotten, ja auch rockigen Hits, vorgetragen mit viel Spiellaune und in verschiedenen Laufformationen auf der engen Fläche vor der Bühne, brachte der Musikzug die längst auf den Tischen Mitschunkelnden schier aus dem Häuschen. Da waren selbst die Musiker begeistert, Heldmann funktionierte den Dirigentenstab kurzzeitig sogar zur E-Gitarre um.

Und ohne Zugabe wurde der Spielmannszug diesmal nicht aus dem Zelt gelassen.

Prost auf 60 Jahre: Festwirt Reiner Escher und seine Frau Gudrun halten dem Fest die Treue.

Zwischen den musikalischen Einmärschen nutzte Erntefestausschussvorsitzender Stefan Lauer die Gelegenheit, um kurz ein paar dankende Worte zu verlieren: Zum einen ist Festwirt Reiner Escher seit mittlerweile 60 Jahren beim Allendorfer Erntefest im Versorgungs-Einsatz. Und dann sitzt Theresia Königseder, auch schon seit langen Jahren von ihrem Lebensgefährten Wolfgang Wetterau unterstützt, inzwischen im 61. Jahr hinter der Chips-Kasse. Diesmal bekam sie auf der Bühne nicht nur den Beifall der Feiernden, sondern auch noch einen ganzen Umschlag voll Getränkechips.

Ehrendamen im Brunnen 

Ein weiteres Lob Lauers galt den Ehrendamen - und mit ihnen auch den Erntekranz- und Erntekronenträgern -, die in diesem Jahr besonders ausgiebig Einsatz bewiesen. So hätten sie, wie ihm erzählt worden sei, den Rest der Nacht im Schlafsack auf der Rathaustreppe verbracht, wären im Marktbrunnen Schwimmen gewesen und hätten sich dann dort auch gleich noch die Zähne geputzt.

Nach diesem Bericht gab es wieder Jubel im Festzelt.

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