Schließung des Sportinternats Bad Sooden-Allendorf

Rhenanus-Schule: Einige Schüler holten schon ihre Sachen

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Endgültig geschlossen: Für den Betrieb des Sportinternats Bad Sooden-Allendorf wird voraussichtlich in den nächsten Tagen bereits das Insolvenzverfahren eröffnet. 

Bad Sooden-Allendorf. Was wird aus den 14 Schülern der Rhenanus-Schule, die geschlossenen Sportinternat betreut wurden? Können die zumeist minderjährigen Jugendlichen in Bad Sooden-Allendorf bleiben?

Antworten auf diese Fragen kann die Rhenanus-Schule erst Anfang nächster Woche geben, wenn die Winterferien zu Ende gegangen sind.

Informationen von betroffenen Eltern oder Schülern über deren Pläne gingen während der Ferien jedenfalls nicht in der Schule ein.

Auch Bürgermeister Frank Hix in seiner Funktion als ehrenamtlicher Geschäftsführer der Betriebsgesellschaft des Internats konnte am Ende dieser Woche keinen genauen Überblick geben. Er sei lediglich darüber informiert, dass einige Schüler bereits im Internatsgebäude waren, um ihre persönlichen Sachen auszuräumen.

Außerdem geht Hix davon aus, dass zumindest die beiden volljährigen Sportschüler, die kurz vor ihren Abiturprüfungen stehen, in der Badestadt bleiben.

Ansonsten unterstütze er im Rahmen seiner Möglichkeiten jene Eltern, deren minderjährige Kinder vorerst weiter in Bad Sooden-Allendorf zur Schule gehen sollen, erklärte er auf Anfrage. Und ein oder zwei Vermieter hätten sich auch schon im Rathaus gemeldet und kurzfristig nutzbare Zimmer angeboten.

Über Perspektiven für die sieben Mitarbeiter des Internats, die mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens voraussichtlich in den nächsten Tagen dann ihre Kündigung erhalten und damit arbeitslos werden, wollte der Geschäftsführer aus Datenschutzgründen nichts sagen.

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