Gartengemüse zur Einweihung

Seniorentreffpunkt freut sich über neue Küche für 29.000 Euro

Ratsch, ratsch: Alexandra Kobusch und Bürgermeister Frank Hix durchschneiden zur Einweihung der Küche im Seniorentreffpunkt das obligatorische Band, hier assistiert durch Büroleiter Richard Sorbe (links) und Bauamtsleiter Helmut Franke. Im Hintergrund freuen sich Sponsoren und ehrenamtliche Helfer. Foto: Cortis

Bad Sooden-Allendorf. Junges Gemüse für alte Leute – diesen Gag machte Marianne Wachsmuth, selbst Nutzerin der Einrichtung, als sie am Donnerstag der Leiterin des Seniorentreffpunktes, Alexandra Kobusch, einen Kübel voller Möhren und anderer knackigen Gartengewächse überreichte.

Anlass war die Einweihung der neuen Küche in dieser städtischen Einrichtung. 29.000 Euro hat das Projekt gekostet. 18.000 Euro steuerte die Europäische Union bei. Der immer noch große Rest wurde durch zum Teil großzügige Spenden und ehrenamtliche Leistungen finanziert.

„Da sind viele Vitamine drin, damit ihr im Kopf frisch und jung bleibt“, kommentierte unter allgemeiner Heiterkeit die auch als Märchentante bekannte Ur-Södenerin ihr ungewöhnliches Geschenk. Diesmal freilich trat sie als Mitglied der Patchwork-Gruppe im Seniorentreffpunkt auf.

Unter dem Stichwort „Tischleindeckdich“ hatte die Koordinatorin des Lokalen Bündnisses für Familie, Annette Ruske-Wolf, das Projekt angeregt. 40 Jahre hatte die alte Küche gedient. Die neue ist auf gut 26 Quadratmetern mit hochmodernen Elektrogeräten ausgestattet und liegt zentral im Gebäude mit kurzem Weg zum Saal, in dem 60 Personen Platz finden.

Mit dem neuen „Prachtstück“ werde das Angebot des Seniorentreffpunktes noch erweitert, freute sich Bürgermeister Frank Hix und lobte mit Blick auf Sponsoren und ehrenamtliche Helfer die, wie er sagte, „wunderbare generationenübergreifende Gemeinschaftsleistung“. Für den Werra-Meißner-Kreis gratulierte Kreisbeigeordneter Lothar Nöding, der das Engagement um die ältere Generation in Bad Sooden-Allendorf als einen „Leuchtturm in der Seniorenarbeit“ bezeichnete.

Alexandra Kobusch dankte für die „tolle Unterstützung“ von allen Seiten und bezog dabei die Senioren ausdrücklich ein. Sie machte darauf aufmerksam, dass alle Räume im Seniorentreffpunkt außerhalb der regelmäßigen Belegung auch von Privatpersonen etwa für Familienfeiern angemietet werden können.

Die neue Küche mit ihren vielfältigen Möglichkeiten könne dafür ein zusätzlicher Anreiz sein.

Am Donnerstag blieb die Küche aber noch kalt. Zur Feier des Tages gab es Sekt und 200 Schnittchen vom Silbertablett. (zcc)

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