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Soundgarten-Open-Air soll größer werden

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Von: Christoph Cortis

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Könnte Festival-Gelände werden: einer der beiden Sportplätze auf dem Alleerasen in Allendorf.
Könnte Festival-Gelände werden: einer der beiden Sportplätze auf dem Alleerasen in Allendorf. © Chris Cortis

Das Soungarten-Open-Air möchte im kommenden Jahr mehr Platz in Bad Sooden-Allendorf haben.

Bad Sooden-Allendorf – In Bad Sooden-Allendorf eingezwängt zwischen Stadtgraben und Werra, könnte schon im nächsten Jahr das Open-Air-Festival von Hessensound in Eschwege deutlich größere Dimensionen annehmen. Das Eventmanagement plant einen Sprung über den Fluss und möchte die Sportplätze am Alleerasen in den Soundgarten mit einbeziehen.

Das verdeutlichten in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses Projektleiter Mario Borschel und als Marketing-Verantwortliche die Diplom-Medienwissenschaftlerin Martina Adler.

Bevor der Ausschuss einen Grundsatzbeschluss zur Erweiterung der Bauleitplanung fasst, will sich die Stadt nach Angaben von Bürgermeister Frank Hix zunächst mit der Turn- und Sportgemeinde (TSG) Bad Sooden-Allendorf zusammensetzen. Dabei gehe es um die Frage, in welcher Form die Rasenfläche der beiden Fußballfelder bei den kulturellen Veranstaltungen abgedeckt werden sollen, um das Grün zu schonen.

Die Expansionsgelüste begründete Borschel im Wesentlichen mit der Möglichkeit, ein deutlich größeres Publikum unterbringen zu können, besser zu lösenden logistischen Fragen und dem Wunsch der Künstler nach einer größeren Bühne.

Was Letzteres betrifft, war zunächst angedacht gewesen, mit dem Abriss des Bootshauses zwischen der Grünfläche am Stadtgraben und dem Kleinfeld-Sportplatz an Jugendzentrum und Turnhalle mehr Raum zu gewinnen. Diese Pläne zerschlugen sich allerdings. „Wir wollen gerne mit Ihnen weitermachen“, bekräftigte Martina Adler, dass das Soundgarten-Open-Air dauerhaft in der Kurstadt bleiben soll.

Ermutigt fühlt sich Hessensound durch die große Resonanz der beiden ersten Sommer-Festivals. Zu den zum Teil hochkarätigen Veranstaltungen im letzten Jahr seien mehr als 10 000 Besucher aus allen Himmelsrichtungen und sogar aus dem benachbarten Ausland gekommen. Für das Festival in diesem Jahr laufen die Vorbereitungen längst auf Hochtouren. So soll schon Anfang Juni im Stadtgraben die Sound-Bar eröffnet werden. Der Festival-Start ist für das erste Juli-Wochenende geplant. Und dem traditionellen Erntefest, so es denn nach zweimaliger corona-bedingter Absage am dritten August-Wochenende in diesem Jahr wieder stattfindet, will man nicht ins Gehege kommen. (zcc)

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