Spende für Hort in Bad Sooden-Allendorf

In der neuen Ecke: Hier macht das Spielen für die von Hort Impuls betreuten (von links) Ahin (9), Aliyah (8), Luca (7), Ilhan (7), Kevin (9) und Valentin (11/vorn) und die vielen anderen Kinder jetzt noch mehr Spaß. Foto: Forbert

Bad Sooden-Allendorf. Der Verein Hort-Impuls kann sich freuen: Im Raum der Jungs stehen neue Möbel, die Wand ist erst jüngst weiß gestrichen worden, alles wirkt hell und freundlich.

Auch das Spielzimmer der Mädchen ist luftiger geworden, in der Leseecke fällt sofort eine neue, rote Couch auf. Die Renovierung und Neugestaltung der beiden Räume im Gebäude des Vereins Hort-Impuls zwischen den beiden Schulsporthallen in Allendorf wurde möglich durch eine Spende des Badestädter Versicherungsmaklerbüros Booß und Koch sowie den Einsatz des ortsansässigen CDU-Landtagsabgeordneten Dirk Landau, der Geld aus dem Fördertopf von Hessen-Lotto an die Werra lenken konnte.

Für Verschönerungsarbeiten reicht beim Verein Hort Impuls das Geld nicht. Umso mehr freuten sich Vereinsvorsitzender Wolf von Rechenberg und sein Stellvertreter Reinhard Breitkopf sowie auch Hortleiterin Diana Korneck über diese finanzielle Unterstützung. Gern hätten sie auch mehr Spenden, die nicht zweckgebunden sind, sagt von Rechenberg. Und weitere Mitglieder im Verein, die vielleicht sogar einen Teil der Verantwortung übernehmen, seien auch stets willkommen.

Derzeit kann der laufende Betrieb der Kinderbetreuung durch die Beiträge der Eltern gerade so finanziert werden. Ausgelastet ist der Betrieb auch gut, 23 bis 24 Kinder im Durchschnitt nutzen derzeit das Angebot. Bis zu 25 Kinder können kommen.

Das tun die ersten schon nach der dritten Stunde, wenn andere nach der Schule wieder heim gehen. Aber auch in der ersten Stunde, wenn mal Unterricht ausfällt, ist schon Betreuung gewährleistet. Sonst könnte die Grundschule Am Brunnen vor dem Tore sich auch nicht als „verlässliche Grundschule“ bezeichnen. Die Hort-Kinder erhalten dann am Mittag Essen und nach einer Freizeitstunde geht es ans Hausaufgabenmachen unter Aufsicht.

Ein solches, von einem Verein organisiertes Betreuungsangebot an Schulen gibt es im Werra-Meißner-Kreis außerdem nur noch in Hessisch Lichtenau, wo der Verein Helikopter Lernen und Spielen sich um Schüler der Freiherr-vom-Stein-Schule kümmert.

Bei der sogenannten Randstunden-Betreuung im Hort sind auch mal bis zu 60 Schulkinder auf einen Schlag zu betreuen. Sie sind aufgeteilt in zwei Altersgruppen.

Angesichts der vielen Kinder - es seien mehr als offiziell von der Schule gemeldet - wünschten sich die Verantwortlichen ein bis zwei Mitarbeiterinnen mehr. „Das wäre sinnvoll“, sagt Leiterin Korneck. Doch da müsse noch weiter mit der Schule verhandelt werden, dass man da künftig nicht weiter drauflegen müsse, wie von Rechenberg und Breitkopf sagen. Denn einen Teil der Kosten trägt die Grundschule aus ihren freien Mitteln bei - offensichtlich etwas zu wenig. Spendenkonto: IBAN DE85 52 26 03 85 00 08 65 82 18, BIC: GENO DEF1 ESW

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