Spender machen es möglich

Sportinternat Bad Sooden-Allendorf kann doch weitermachen

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Nach den Sommerferien geht's weiter: Es gibt Neuanmeldungen und viele Nachfragen nach Plätzen im Sportinternat von Bad Sooden-Allendorf.

Bad Sooden-Allendorf. Was sich zuletzt nur als vage Möglichkeit angedeutet hat, wird Wirklichkeit. Das schon totgesagte Sportinternat nimmt seinen Betrieb pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres wieder auf.

„Es geht weiter dank privater Spenden“, teilte Bürgermeister Frank Hix (CDU) mit. Der Rathaus-Chef ist in Personalunion auch Geschäftsführer des Internats, das als gUG (gemeinnützige Unternehmergesellschaft) firmiert.

Wie berichtet, hatte das Bad Sooden-Allendorfer Stadtparlament dem Internat weitere öffentliche Mittel zum Weiterbetrieb bis Ende des Jahres verweigert. Dabei ging es um knapp 25 000 Euro. Die Schließung drohte. Ohne Unterstützung von privater Seite „hätte ich Insolvenz anmelden müssen. Das Geld war alle“, sagte Hix.

Die Schlagzeilen der Vergangenheit „haben uns einige Schüler gekostet“, räumte der Geschäftsführer ein und fügte hinzu: „Ohne die elende Diskussion stünden wir besser da.“ Andererseits gebe es erste Neuanmeldungen fürs Internat. Und nach wie vor sei die Nachfrage groß. Es gebe wieder eine „gute Perspektive“.

Hix betonte, Ziel müsse es sein, das Internat aus der politischen Debatte herauszuhalten und wirtschaftlich von der Stadt unabhängig zu machen. Er habe den Eindruck, dass ein Großteil der Bevölkerung hinter dem Sportinternat stehe.

Was die Fraktionen im Stadtparlament dazu sagen, lesen Sie in unserer gedruckten Mittwoch-Ausgabe

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