Buntes Programm für Kinder

Kirche lädt zu Ferienspielen in Bad Sooden-Allendorf

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Ade zu den städtischen Ferienspielen: Der vierjährige Lukas, eingerahmt von den allesamt siebenjährigen Mädchen Carolina (von links), Lisa, Diamila und Luise. 

Bad Sooden-Allendorf. Die Hälfte der Sommerferien ist vorbei und damit sind auch die von der Stadt organisierten Ferienspiele in Bad Sooden-Allendorf beendet.

Nun lädt die Kirche zu Aktionen ein. 

Mit einer Kuchenschlacht und einer Präsentation des zweiwöchigen Geschehens in Fotos und laufenden Bildern sind am Wochenende im Jugendzentrum in Bad Sooden-Allendorf die Ferienspiele zu Ende gegangen.

Dies betrifft aber nur den städtischen Anteil. Denn Schluss ist noch lange nicht. Den Staffelstab weitergegeben haben Awo-Jugendpfleger Norbert Woltmann und Schulsozialarbeiter Daniel Schindewolf an die Allendorfer Kirchengemeinde St. Crucis, die in dieser Woche im Gemeindehaus am Kirchplatz ein buntes Programm mit lustigen Spielen, Aktionen und Abenteuern vorhält. Die Wochen vier bis sechs bestreiten als Veranstalter der Verein Hort Impuls und die Kirchengemeinde St. Marien in Sooden.

118 Kinder und damit fast genau so viele wie 2015 über zwei Wochen bei Laune zu halten, das geht auch an so sturmerprobten und erfahrenen Männern wie Schindewolf und Woltmann nicht spurlos vorüber. Die Belastung sei trotz fabelhafter Unterstützung von einem Dutzend jugendlicher Betreuerinnen und Betreuer doch recht hoch gewesen, und Beide sind jetzt selbst urlaubsreif, wie sie unumwunden gestehen. Deshalb auch bleibt das Jugendzentrum für den Rest der Sommerferien geschlossen.

Zu den Höhepunkten der Spiele gehörten zwei Tagesfahrten in die Nähe von Hildesheim und nach Soltau zum Besuch von Rasti-Land und Heidepark. Zweimal ging’s mit Kleinbussen zum Bergwildpark nach Germerode. Ziele waren auch - per Fahrrad - die Wassertretstelle in Kleinvach, das Studio des Rundfunks Meißner in Eschwege oder ein Bienenvolk auf dem Sickenberg. Es wurde gemalt und gebastelt, Fußball oder Minigolf gespielt, Abkühlung im Freibad gesucht, gekegelt oder hinter die Kulissen eines Autohauses geschaut. Bei einer Mittelalter-Rallye wurden mutige Ritter und tapfere Prinzessinnen gesucht. Eine Stadtrallye weihte die überwiegend zwischen sechs und 14 Jahre alten Kinder in die Fachwerkkunst ein.

Insgesamt konnten die Jungen und Mädchen unter 69 Angeboten wählen: 20 boten örtliche Vereine an, 49 das Team des Jugendzentrums. In 757 Fällen wurden die Offerten angenommen. Die Betreuungsstunden summieren sich auf 2271. An zehn Tagen seien 207 Stunden Programm geboten worden, bilanzierten Woltmann und Schindewolf.

Erstmals erhielten die Teilnehmer auf Wunsch täglich ein warmes Mittagessen von der Cafeteria der nur einen Steinwurf entfernten Rhenanus-Schule. Dabei fanden die Kochkünste von Svenja Schweinberger und Andreas Wendland ungeteilten Beifall.

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