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Tourismus-Manager für Bad Sooden-Allendorf: Stadtparlament erhöht Limit für Jahresgehalt auf 70.000 Euro

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Mehr Geld für einen Tourismus-Manager: Das Stadtparlament von Bad Sooden-Allendorf erhöht das Limit für das Jahresgehalt.

Vergeblich hat die Stadt Bad Sooden-Allendorf bisher nach einem Tourismus-Manager gesucht, der als Vorstandsvorsitzender der neu gegründeten Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) das Stadtmarketing leiten und dabei auch für die Werrataltherme und das städtische Freibad zuständig sein soll.

Nach Erkenntnissen im Rathaus hängt das vor allem damit zusammen, dass die Stadt für diese herausgehobene Position zunächst nicht mehr als 50 000 Euro im Jahr bezahlen wollte. Weil dafür trotz ausgeweiteter Stellenausschreibung offenkundig niemand zu haben ist, beschloss das Stadtparlament in seiner jüngsten Sitzung, das Bruttojahreseinkommen auf bis zu 70 000 Euro anzuheben. Die Stadtverordneten folgten bei einer Gegenstimme damit einer Empfehlung des AöR-Verwaltungsrates, der sich einstimmig „für eine angemessene Entlohnung“ ausgesprochen hatte. CDU-Fraktionsvorsitzender Georg von Lüninck forderte den Verwaltungsrat nachdrücklich auf, sich intensiv um diese Stellenbesetzung zu kümmern. Die bisherigen Bemühungen, kritisierte er, fielen eher in die Kategorie „plätscher, plätscher“.

„Wir sind schon gut und hoffen, noch besser zu werden“, beschrieb Bürgermeister Frank Hix die Erwartungen an die oder den künftigen Vorstandsvorsitzenden, der das Amt „voraussichtlich nicht vor Beginn des zweiten Quartals“ antreten werde.

Zuvor hatte das Stadtparlament beschlossen, die Amtszeit des in den AöR-Vorstand berufenen Betriebsleiters der Werratal-Therme, Patrick Gerlach, auf den 30. Juni des laufenden Jahres zu begrenzen. Für Gerlach, betonte Hix, fielen keine zusätzlichen Personalkosten an. Der leiste seine Vorstandsarbeit ehrenamtlich.

Seit Januar 2020 sind Stadtmarketing, Therme und Freibad in der neuen Unternehmensform AöR zusammengeschlossen. 

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