Erinnerung an 25 Jahre Deutsche Einheit

Touristiker weihen interaktives Kunstwerk „1000 Steine“ ein

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Auf der Heyer: Im Schatten der Nachbildung eines DDR-Beobachtungsturmes haben in Tourismus und Erinnerungskultur Engagierte aus Hessen und Thüringen das interaktive Kunstwerk „1000 Steine“ eingeweiht, darunter (von links) Helmut Schmidt (ehemaliger Bürgermeister Herleshausen), Geschäftsführerin Claudia Krabbes vom Werratal-Tourismus-Marketing, Bad Sooden-Allendorfs Bürgermeister Frank Hix, Stefan Heuckeroth-Hartmann vom Grenzmuseum, Ideengeber Willi Jakobi, Vize-Landrat Werra-Meißner Dr. Rainer Wallmann und Vorsitzender Peter Heimrich (Landkreis Schmalkalden-Meiningen) von der Werratal-Touristik.

Bad Sooden-Allendorf. Sie stammen aus Leipzig und Eschwege, aus Treffurt und Teistungen, aus Witzenhausen und Merkers - die beiden größten aus Bad Sooden-Allendorf und der (bislang) drittgrößte aus der historischen Stadtmauer von Philippsthal an der Werra.

26 Steine wurden am Dienstagvormittag auf der Basis eines neuen Kunstwerkes platziert. Damit begann sich das Kunstprojekt gemäß der Idee des aus Hamburg stammenden Badestädter Willi Jakobi zu entwickeln. Nicht ohne Grund heißt es auch „1000 Steine“.

Die Jahreshauptversammlung des Vereins Werratal-Touristik wurde als Anlass genommen, das Gemeinschaftsprojekt von Werratal-Tourismus-Marketing, Grenzmuseum Schifflersgrund und Stadt Bad Sooden-Allendorf einzuweihen. Vor allem aber soll das interaktive Kunstwerk an das 25-jährigen Bestehen der Deutschen Einheit und zugleich das Jubiläumsjahr selbst erinnern. Nun sind alle Menschen eingeladen, einen Stein dort abzulegen.

Aus Berlin und Finkenwerder

Vize-Landrat und Tourismus-Dezernent Dr. Rainer Wallmann hatte am Dienstag die Ehre, den ersten Stein zu platzieren. Der stammt übrigens aus Berlin. Ihm folgten Ideengeber Willi Jacobi mit einem Kiesel von der ehemaligen Elbinsel Finkenwerder.

Stellvertretender Vorsitzender Stefan Heuckeroth-Hartmann vom Arbeitskreis Grenzinformation sprach von einer weiteren Bereicherung der ehrenamtlich rund um das Grenzmuseum bewirtschafteten Fläche, die der Nachwelt erhalten werden soll. Geschäftsführerin Claudia Krabbes sieht das Kunstwerk auch als ein Beitrag zur Attraktivierung des Tourismus. Und Bad Sooden-Allendorfs Bürgermeister Frank Hix wünschte dem Kunstwerk, dass es eines Tages so hoch wird wie der benachbarte Heyer-Turm.

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