Ortsvorsteher schlägt Lösung vor

B 27: Treppe zur Unterführung bei Ellershausen bereitet Radfahrern Mühe

Ortsvorsteher Armin Trube trägt sein Fahrrad durch die Unterführung an der B27 bei Ellershausen.
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Die „Schikane“: Während oben der Verkehr rollt, müssen Radfahrer, wie hier Ortsvorsteher Armin Trube, die B 27 über eine Treppe unterqueren, um gefahrlos ans Ziel zu gelangen.

Um vom Stadtteil Ellershausen per Drahtesel nach Bad Sooden-Allendorf zu gelangen oder umgekehrt, tut sich auf halber Strecke eine „Schikane“ für Radfahrer auf. Der Ortsvorsteher macht einen Lösungsvorschlag.

Ellershausen – Vor allem ältere Radfahrer oder Familien, die ihre Kinder per Anhänger im Schlepptau haben, haben viel Mühe, die Bundesstraße 27 bei Ellershausen zu queren. Der parallel zur B 27 verlaufende Radweg unterquert nämlich die stark frequentierte Straße mittels zweier Treppen. Da heißt es dann: Raus dem Sattel, 16 Stufen runter und auf der anderen Seite wieder 16 Stufen rauf.

Das Problem habe sich aktuell verschärft, weil viele Zweiradfahrer zunehmend mit dem Pedelec unterwegs seien, jenem mit einem elektrischen Hilfsmotor ausgestatteten Rad, das mehr als doppelt so schwer sei wie ein herkömmliches Fahrrad, so Ellershausens Ortsvorsteher Armin Trube nach der jüngsten Ortsbeiratssitzung.

Die Treppen-Lösung sei eine „glatte Fehlkonstruktion“, bemängelt Trube. Die Böschungen diesseits und jenseits der B 27 angeschrägt, hätte nach seiner Überzeugung auch ein ganz normaler und damit auch befahrbarer Weg die Straße unterqueren können.

Hinzu komme, dass auf Ellershausens Seite das Hinweisschild auf den abknickenden Radweg unmittelbar hinter einer unübersichtlichen Kurve aufgestellt worden und deshalb leicht zu übersehen sei. Die Konsequenz: Viele Radfahrer, mit der Situation nicht vertraut, führen geradeaus weiter und landeten nach gut einem Kilometer direkt auf der Bundesstraße.

Um dem gefährlichen Übel abzuhelfen, biete sich eine simple Lösung an: In Höhe des Parkplatzes zwischen Stadt und Stadtteil müsse nur der Feldweg um weniger als hundert Meter verlängert werden. Der münde dann direkt auf einen Weg, der bis in die Stadt führe.

In der Sitzung befasste sich der Ortsbeirat auch mit dem Freiwilligentag am 19. September. Zwischen 9 und 15 Uhr sollen das über 40 Jahre alte Buswartehäuschen in Ellershausen wieder in Schuss gebracht und die Hecke am Friedhof gestutzt werden. Geplant ist außerdem, etwa ein Dutzend Apfel- und Birnenbäume zu pflanzen.  (Von Chris Cortis)

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