Anfänge reichen bis ins Jahr 1937

TSG-Schwimmabteilung feierte zehnjähriges Bestehen

Tauchen im Freibad: Martin Zengerling (von links), Diego (10), Dieter Ludwig und Jörg Meiners.

Bad Sooden-Allendorf. Bei herrlichem Sonnenschein feierte die TSG-Schwimmabteilung ihr zehnjähriges Bestehen. Es gab auch wieder ein Volksschwimmen.

Das schönste Geburtstagsgeschenk kam von Petrus. Er verwöhnte die Schwimmabteilung der TSG Bad Sooden-Allendorf mit strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen, als die Wasserratten im Freibad an der Rothesteinstraße den zehnten Geburtstag nach der Wiedergründung der Abteilung feierten, deren Anfänge bis ins Jahr 1937 zurück reichen.

Urkunden und Medaillen: Längst nicht alle der 80 Teilnehmer am Volksschwimmen hielten sich bei der Siegerehrung noch im Freibad auf. Fotos:  Cortis

Zum Fest waren Sport und Spiel Trumpf, und am Ende ergoss sich eine wahre Flut von Urkunden und Medaillen über die Teilnehmer des Volksschwimmens. Erfreulich vielen Kindern durften Abteilungsleiter Claus-Dieter Schidlack, Übungsleiter Juan Ramon Jeria-Naranjo und nicht zuletzt Bürgermeister Frank Hix das „Edelmetall“ umhängen oder jene Urkunden aushändigen, die Gerlinde und Karl Schregel - selbst Mitglieder der Schwimmabteilung - produziert hatten. Besonders erwähnen darf man als Stammgast des Freibades Günter Leis. Der 78-Jährige hat kein Volksschwimmen in den letzten zehn Jahren ausgelassen und auch diesmal wieder seine 100 Meter Brust souverän absolviert.

Bürgermeister Frank Hix dankte für die segensreiche Arbeit der Schwimmabteilung, die vor allem Kinder mit dem Element Wasser vertraut mache. Wie wichtig das sei, habe erst kürzlich auf tragische Weise der Tod dreier Kinder in einem Dorfteich in Nordhessen gezeigt. Den Dank durften sich die Abteilungs- Übungsleiter mit Petra Schidlack-Berlin teilen, die ebenfalls mit großem Engagement dabei ist.

Grüße und Glückwünsche an die Abteilung überbrachten auch TSG-Vorsitzende Susanne Hottenroth, für den Förderverein Freibad Michaela Wachsmuth, Volker Geilfuß und Hans-Jörg Müller, ferner die Tauchfreunde Werra-Meißner und der Sportkreis Werra-Meißner, die mit eigenen Aktivitäten bei der Gestaltung des Programms aufwarteten.

Dazu gehörten ein Beisammensein am Samstagabend sowie am Sonnabend und Sonntag viele Spiele zu Wasser, zu Land und - wie beim Balancieren auf der Slackline - in der Luft. So konnte man mit 1,30 Meter hohen Aqua-Move-Bällen trocken über das Wasser rollen, eingepackt in dicke Luftkissen am Sumo-Ringen teilnehmen, in kleinen Booten die Dimensionen des Freibades ausmessen oder am Schnuppertauchen teilnehmen.

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