"Silbernes" Jubiläum 2019

Veranstalter der Märchenwoche ziehen positive Bilanz

+
Beim Festumzug zum Ende der Märchenwoche kündigten Kinder die Bremer Stadtmusikanten an und machten auf das Jubiläum aufmerksam, wenn Bad Sooden-Allendorf im Juni die Verleihung der Stadtrechte vor 800 Jahfen feiert.

Bad Sooden-Allendorf. Tausende Menschen lockte der Umzug der Märchenwoche in die Straßen Bad Sooden-Allendorfs. Die Organisatoren haben jetzt schon das kommende Jubiläum im Blick.

Kaum ist in Bad Sooden-Allendorf die 24. Märchenwoche Geschichte, hat die rührige Arbeitsgemeinschaft (AG) als Veranstalter das „silberne“ Jubiläum im nächsten Jahr schon fest im Blick. Es gebe schon erste Überlegungen, bestätigte die Vorsitzende Petra Jathe auf Anfrage unserer Zeitung, wollte aber aus verständlichen Gründen noch keine Einzelheiten verraten.

Zugleich zog sie eine positive Bilanz des achttägigen Veranstaltungsreigens, der am Sonntag mit einem märchenhaften Umzug durch das Soodener Kurviertel zu Ende ging. Dabei hob sie das überwiegend schöne Wetter hervor, das die Menschen zu Tausenden in die nordhessische Kurstadt lockte und mit strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen am letzten Wochenende für den finalen Höhepunkt sorgte. Etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben sei allerdings die Zahl der Besucher bei den Veranstaltungen während der Woche, räumte die Vorsitzende ein.

Besuch aus der Nachbarstadt: Mit einem Trike ließ sich Witzenhausens Kirschenkönigin Tarah I. beim Festumzug am Sonntag durch Sooden „kutschieren“.

Noch keinen Überblick hatte Jathe über die Anzahl der verkauften Plaketten, die zu einem nicht unwesentlichen Teil die Märchenwoche mitfinanzieren sollten. Bestätigt hätten sich allerdings die Erfahrungen aus der Vergangenheit, wonach es „sehr schwierig“ sei, die Buttons loszuwerden.

In der AG arbeiteten gegenwärtig zehn Frauen ehrenamtlich mit, die während der Märchenwoche zum Teil von morgens bis abends vor Ort unterwegs gewesen seien und sogar extra Urlaub geopfert hätten. Allein die Vorbereitung der Märchenwoche nehme jedes Mal rund sechs Monate in Anspruch. Ausdrücklich dankte Petra Jathe, die selbst zu den Hauptdarstellerinnen gehörte, dem märchenhaften Dreigestirn aus Frau Holle, Gold- und Pechmarie, verkörpert durch Ida Schröder und Ursel Friedl sowie die Kinder Alina und Sophia Faßhauer, Juli und Janna Kenter, Noemi Hantelmann, Cora-Lee Paschke und Anna Rang.

Selbst schon zwölf Jahre dabei, ist Petra Jathe seit sieben Jahren Vorsitzende der AG Märchenwoche und bleibt ihr nach eigenem Bekunden auch weiterhin erhalten.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.