VR-Bank Werra-Meißner schüttet vier Prozent Dividende aus

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Einstimmige Entscheidungen: Jörg Bringmann (Witzenhausen (links)) wurde neu in den Aufsichtsrat der VR-Bank Werra-Meißner gewählt und von Aufsichtsratsvorsitzendem Erich Klebe (neben ihm) und dem stellvertretender Aufsichtsratschef Thorsten Zindel (Zweiter von rechts) sowie von den Vorständen Stefan Fross (Mitte) und Uwe Linnenkohl begrüßt.

Bad Sooden-Allendorf. Auch wenn die Zeiten für Geldinstitute derzeit schwierig sind, die VR-Bank Werra-Meißner legt weiter zu. So erhöhte sich die Bilanzsumme 2014 im Vergleich zum Vorjahr um gut 123 Millionen Euro oder 11,8 Prozent auf 1,17 Milliarden Euro. Der Bilanzgewinn beträgt 1,38 Millionen Euro.

Die Zahlen wurden am Mittwochabend in der Vertreterversammlung der Genossenschaftsbank vorgetragen. Die Versammlung fand im Kultur- und Kongresszentrum in Bad Sooden-Allendorf statt. Wichtigste Mitteilung an die fast 20 500 Mitglieder: Es wird wieder eine Dividende von vier Prozent ausgeschüttet.

Aus dem Geschäftsbericht 2014 geht weiter hervor, dass ein Jahresüberschuss von 2,37 Millionen Euro erzielt wurde, im Jahr zuvor waren es 3,54 Millionen. Das Betriebsergebnis vor Bewertung verbesserte sich im vergangenen Jahr auf 9,45 Millionen Euro, 2013 lag es bei 8,34 Millionen.

Die Ausleihen an die Kunden erhöhten sich in der Summe um 33,2 Millionen Euro oder 8,5 Prozent. Die Kreditvergabe sei sowohl bei den privaten Wohnungsbaudarlehen als auch im Bereich der gewerblichen Finanzierungsnachfragen überplanmäßig gesteigert worden, erläuterten die Vorstände Uwe Linnenkohl und Stefan Fross im Geschäftsbericht.

Lediglich „gerade noch zufrieden“ sind sie allerdings bei den Kundenanlagen. Die Summe sank um 7,1 Millionen Euro oder 1,2 Prozent. Hingegen wurden die Erträge bei Wertpapieren und deren Vermittlung um 500 000 Euro oder 12,7 Prozent gesteigert. Die Kunden hätten unerwartet stark nach Absicherungsanlagen nachgefragt.

Für die nächsten zwei Jahren erwarten Fross und Linnenkohl eine gute Entwicklung der Konjunktur und entsprechend eine steigende Nachfrage nach Krediten. Insbesondere rechnen sie mit Investitionen zum Energiesparen bei privaten Wohn-Immobilien. Unter dem Strich aber prognostizieren sie der Regionalbank eher schwierige Zeiten, weil die Anforderungen von EU und Bankenaufsicht immer mehr Kosten verursachen.

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