La Werra: Kunst von Frauen drinnen und draußen

Gut besucht: Das Kultur- und Kongresszentrum in Bad Sooden-Allendorf wurde bei La Werra zur großen Ausstellungshalle. Fotos: Schröter

Bad Sooden-Allendorf. Bei der siebten Auflage der Ausstellung La Werra verwandelten Künstlerinnen aus der Region das Gelände des Kultur- und Kongresszentrums in eine gewaltige Galerie.

Hunderte Besucher waren von nah und fern gekommen, um sich filigrane Papier- und Textilkunst, gediegene Keramikarbeiten und Handwerkskunst aller Art anzuschauen. „Das ist eine echte Augenweide hier“, schwärmte Werner Senning-Lotze, der sich genau wie viele andere Männer auch für die Frauen-Kunst interessierte. „Ich habe hier ganz viele schöne und wirklich wertvolle Kunstgegenstände gesehen und finde, dass das eine ganz tolle Veranstaltung mit einem ebenso tollen Ambiente ist“, so der Werleshäuser.

Ein Kompliment, das das dreiköpfige Organisatorenteam sicher gerne hörte, hatte man doch im Vorfeld einige Bauchschmerzen mit der Wahl des Veranstaltungsortes gehabt. „Nachdem die La Werra sechsmal auf dem Rittergut Kleinvach stattgefunden und dort ein ganz besonderes Flair geherrscht hatte, waren wir gezwungen, einen neuen Veranstaltungsort zu suchen“, sagte Anja Tatli. Die Besucherzahlen waren zuletzt einfach zu groß geworden und die Zahl der Parkplätze habe nicht mehr ausgereicht. „Nachdem wir zunächst nach einem Ort Ausschau gehalten haben, der mit dem Rittergut vergleichbar gewesen wäre, in dieser Richtung aber nichts gefunden haben, sind wir auf das Kultur- und Kongresszentrum gestoßen“, so Tatli. Vorteile wie die große Zahl an Parkplätzen und Toiletten, das vorhandene Catering und die Tatsache, dass man vom Wetter völlig unabhängig ist, hätten sie und ihre Mitstreiterinnen Barbara Schwede-Latz und Ute Gilles dann überzeugt. „Und nachdem die Stimmung unter den Besuchern und Ausstellerinnen heute genauso gut ist wie sie es immer auf dem Rittergut war, es wiederum viele tolle Gespräche gibt und einige Besucher sogar mehrere Stunden hier verbringen freuen wir uns riesig, dass wir uns so entschieden haben“, meinte Tatli.

Große Freude herrschte am Ende des Tages auch bei Iris Schulz aus Edertal. Sie war eine von 16 Künstlerinnen, die sich am traditionellen La Werra-Wettbewerb beteiligt hatte, der diesmal unter dem Motto „Salz“ stand und bei dem die Besucher mit ihrem Stimmzettel über die Platzierungen entschieden. Mit ihrer Fotografie setzte sich Iris Schulz gegen die beiden Malerinnen Susanne Schmitt (Reinhardshagen) und Monika Westphal (Ahnatal) durch, die die Plätze zwei und drei belegten.

La Werra - Frauen zeigen ihre Kunst

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