Einsatz am Samstagabend

Wohnungsbrand: Rauchmelder verhinderte Schlimmeres

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Eine Waschmaschine brannte in einer Wohnung in Bad Sooden-Allendorf: Ein Rauchmelder verhinderte aber Schlimmeres.

Bad Sooden-Allendorf. Ein Rauchmelder verhinderte am Samstagabend gegen 19 Uhr einen größeren Wohnungsbrand in der Ludwig-Rehn-Strasse in Bad Sooden-Allendorf.

Dies teilt Mario Heckmann, Pressesprecher der Feuerwehr Bad Sooden-Allendorf mit

Heckmann führt dies bereits auf die Einführung der Rauchmelder-Pflicht in Wohngebäuden zurück, die am 1. Januar in Kraft getreten ist. Dank des lauten Piepsen des Rauchmelders hatte die Bewohnerin den Brand, ausgelöst durch eine Waschmaschine, zeitig entdeckt und sofort die Feuerwehr gerufen. Kurz darauf waren 27 Feuerwehrleute mit vier Fahrzeugen vor Ort, die um kurz nach sieben Uhr im Keller des Wohnhauses die brennende Waschmaschine ausmachten, löschten und ins Freie transportierten. "Anschließend wurde das gesamte Wohngebäude mittels Druckbelüfter vom Rauch befreit", sagt Heckmann. Durch den Rauchmelder sei ein schlimmerer Brandschaden verhindert worden, sagt der Pressesprecher weiter.

Hintergrund

Die Rauchmelderpflicht für neugebaute Wohnungen besteht in Hessen seit dem 24. Juni 2005. Für Bestandswohnungen galt eine Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2014. Seit dem 1. Januar müssen demnach alle Wohnungen mit Rauchmeldern ausgestattet sein. Dabei gilt je ein Rauchmelder für Kinderzimmer, Schlafzimmer und Flure, die als Fluchtweg dienen. Geregelt ist die Pflicht im Paragraf 13 der Hessischen Bauordnung (HBO).Darin ist ebenfalls festgelegt, dass für die Anschaffung und Montage der Eigentümer der Wohnung verantwortlich ist. Für die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft der Rauchmelder ist jedoch der Mieter zuständig. (dir)

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