Orthopädie-Abteilung der Klinik in Sooden-Allendorf besteht 25 Jahre

25 Jahre Orthopädie an der Klinik Kurhessen: Thomas Hild-Füllenbach (Deutsche Rentenversicherung, von links), der erste Chefarzt dieser Abeilung, Dr. Ulrich Peschel, sein Nachfolger Dr. Carl Bartholomäus und Verwaltungsleiter Markus Hamp. Foto: Cortis

Bad Sooden-Allendorf. Ihr 25-jähriges Bestehen feierte die Orthopädie-Abteilung der Klinik Kurhessen im Bad Sooden-Allendorf am Mittwoch. Sie ist heute das wichtigste Standbein der Reha-Einrichtung.

Unter den Gesichtspunkten der Kompetenz, der Qualität, der Belegung und der Wirtschaftlichkeit bestens aufgestellt sei die Klinik Kurhessen in Bad Sooden-Allendorf. Das stellte Thomas Hild-Füllenbach fest, Mitglied der Geschäftsführung der Deutschen Rentenversicherung. Anlass war am Mittwochnachmittag ein Festakt zum 25-jährigen Bestehen der Orthopädie-Abteilung.

Das 182-Betten-Haus, das zunächst ausschließlich auf Reha-Patienten mit Lungenerkrankungen ausgerichtet war, erhielt 1989 mit der Orthopädie ein zweites Standbein. Mit 120 Betten ist diese Abteilung heute doppelt so groß wie die internistisch-pneumologische Abteilung. Die gleichzeitige Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates und der Atmungsorgane ist ein Alleinstellungsmerkmal. Nicht verändert hat sich mit der Zunahme der zweiten Indikation mit 130 die Zahl der Arbeitsplätze. Die Auslastung liegt nach Angaben von Verwaltungsleiter Markus Hamp deutlich über 90 Prozent.

Zum Festakt konnte Dr. Carl Bartholomäus, seit 23 Jahren Chefarzt der Klink, zahlreiche Kollegen und insbesondere seinen Vorgänger und ersten Chefarzt der Orthopädie, Dr. Ulrich Peschel, begrüßen, der heute Chefarzt an der Asklepios-Klinik St. Georg in Hamburg ist und als Schmerztherapeut vom Focus unter den Top-Ärzten in Deutschland gelistet wird.

In seinem Rückblick befasste sich Dr. Bartholomäus mit der jüngeren Entwicklung der Kurhessen-Klinik und ging auf die zahlreichen Um- und Erweiterungsbauten ein.

Während der Kur-Krise in den 90er Jahren seien die hohen Investitionen der Deutschen Rentenversicherung in die Klinik eine kluge und weitsichtige Entscheidung gewesen. Dies gelte insbesondere für die Orthopädie. So seien eine ballspielfähige Sporthalle geschaffen worden und eine großzügige medizinische Trainingstherapie mit chipgesteuerten Geräten. Ausgebaut worden seien Ergotherapie sowie psychologischer und Sozialdienst. Für medizinisch beruflich orientierten Rehabilitation sei außerdem ein Angebot für Arbeitsplatztraining geschaffen worden.

Dank sagte Bartholomäus vor allem den Mitarbeitern, welche die vielen Änderungen und Umstrukturierungen mitgetragen und engagiert umgesetzt hätten. Dank gebühre auch der Deutschen Rentenversicherung als Klinikträger, die „immer ein offenes Ohr für unsere Probleme gehabt“ und dazu beigetragen habe, zuversichtlich „auch über uns hinaus auf die nächsten 25 Jahre zu blicken“.

Glückwünsche überbrachte auch Kreisbeigeordneter Peter Schill. Als Festredner befasste sich Dr. Peschel mit neuen Aspekten der Diagnostik und Therapie des chronischen Rückenschmerzes und betonte dabei den engen Zusammenhang zwischen Psyche und Motorik. (zcc)

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