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Bad Sooden-Allendorf und Landivisiau: Schwestern seit 50 Jahren

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Vor 50 Jahren unterzeichnet: Gustav Nolte, Vorsitzender des Partnerschaftsvereins, zeigt die Urkunde, welche die Verschwisterung zwischen Landivisiau und Bad Sooden-Allendorf besiegelt hat.
Vor 50 Jahren unterzeichnet: Gustav Nolte, Vorsitzender des Partnerschaftsvereins, zeigt die Urkunde, welche die Verschwisterung zwischen Landivisiau und Bad Sooden-Allendorf besiegelt hat. © Chris Cortis

Bad Sooden-Allendorf – Für Bad Sooden-Allendorf und Landivisiau ist der 21. April 1973 ein historisches Datum: Damals unterzeichneten die Bürgermeister der nordhessischen und der bretonischen Stadt, Gerhard Harke und Yves Queguiner, jene Urkunde, die beide Kommunen zu Schwestern gemacht hat.

50 Jahre später wird bei einem Festakt am kommenden Samstag die Partnerschaft, aus der längst eine Freundschaft geworden ist, per Urkunde und Eintragung ins Goldene Buch feierlich bestätigt, kündigte auf Anfrage Bürgermeister Frank Hix an.

Mit seiner Amtskollegin Laurence Claisse an der Spitze werden bereits am morgigen Donnerstag mehr als 100 Franzosen in der Kurstadt erwartet, unter ihnen auch Dudelsackspieler, die als Gruppe Bagad bretonische Musik mitbringen. Sie spielen unter anderem ein Konzert am Samstagvormittag auf dem Marktplatz.

Erst vor Kurzem hatte hier ein Schüleraustausch zwischen beiden Städten stattgefunden (wir berichteten). Es war die erste Begegnung nach vierjähriger, coronabedingter Unterbrechung gewesen.

Für den Aufenthalt der Gäste hat der Partnerschaftsverein unter Vorsitz von Gustav Nolte ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Nach der Begrüßung morgen Abend im Hochzeithaus sind für Freitag Ausflüge nach Witzenhausen, Eschwege und Abterode geplant, ferner eine Wanderung zur Gobert mit dem Vorsitzenden des örtlichen Werratalvereins, Dirk Landau. Ab 18.30 Uhr findet im Kultur- und Kongresszentrum ein Europa-Abend mit Büffet, Musik und Tanz statt.

Höhepunkt ist am Samstag ab 15 Uhr an gleicher Stelle ein Festakt. Am frühen Abend gibt die Stadt auf Schloss Rothestein einen Empfang für Gastgeber und Gäste, die allesamt in Familien untergebracht werden.

Der Sonntag beginnt um 10.30 Uhr mit einem Gottesdienst in Allendorfs St.-Crucis-Kirche, dem sich auf dem Friedhof die Ehrung der Opfer beider Weltkriege anschließt. Ziel am Nachmittag ist das Grenzmuseum Schifflersgrund, wo sich in der Hessenhalle die Teilnehmer an Kaffee, Kuchen und Torten laben können.

In Herrgottsfrühe am Montag treten die französischen Freunde per Bus die 1400 Kilometer lange Rückreise in die Bretagne an.

Von Chris Cortis

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