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Großeinsatz für die Freiwilligen Feuerwehren des Südringgaus: Bagger brennt in Tunnelbaustelle Alberberg

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Von: Emily Spanel

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Langer Angriffsweg: Mittig in der Nordröhre der Tunnelbaustelle stand der Bagger in Flammen.
Langer Angriffsweg: Mittig in der Nordröhre der Tunnelbaustelle stand der Bagger in Flammen. © Freiwillige Feuerwehr Wommen

Unhausen – Zahlreiche Sirenen ertönten in der Nacht zu Donnerstag im Südringgau: Gemeldet wurde gegen 1.30 Uhr ein Brand in der Tunnelbaustelle Alberberg bei Unhausen.

Aufgrund des Szenarios wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Herleshausen, Wommen, Unhausen, Breitzbach, Nesselröden, Markershausen, Holzhausen, Sontra, Ulfen und Breitau alarmiert.

Zusätzlich suchte – neben dem Gerätewagen mit zusätzlichen Atemschutzgeräten aus Eschwege – auch der Brandschutzaufsichtsdienst des Werra-Meißner-Kreises mit Kreisbrandinspektor Christian Sasse und Kreisbrandmeister Jörg Biehl die Einsatzstelle auf.

Anfahrt zur Tunnelbaustelle derzeit herausfordernd

„Aufgrund der unklaren Lage wurden zunächst auch mehrere Einsatzfahrzeuge des Rettungsdienstes hinzugezogen“, sagt Mario Mißler, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Herleshausen. „Für alle alarmierten Einsatzkräfte wurde ein gemeinsamer Bereitstellungsraum eingerichtet, da sich die Anfahrt zur Tunnelbaustelle derzeit herausfordernd gestaltet.“

Die Erkundung vor Ort durch die ersteintreffenden Einsatzkräfte ergab, dass ein Baustellenbagger im Tunnelinneren brannte. Der Standort war mittig in der Nordröhre, entsprechend lang gestaltete sich der Angriffsweg für die Feuerwehr. „Glücklicherweise hat die Selbstlöschanlage funktioniert”, berichtet der stellvertretende Herleshäuser Gemeindebrandinspektor Daniel Harseim. Zusätzlich setzten die Mitarbeiter der ausführenden Baufirma nach der Brandentstehung sofort mehrere Feuerlöscher ein. Dadurch konnten die Flammen bereits weitestgehend unter Kontrolle gebracht werden.

„Insofern konnte schnell Entwarnung gegeben werden“, sagt Mario Mißler. Die Kameraden führten Kontrollmaßnahmen durch und nutzten hierfür die mitgeführte Wärmebildkamera. Gegen 3 Uhr in der Nacht wurde der Feuerwehreinsatz beendet und die Einsatzstelle an die ausführende Baufirma übergeben.  

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