Ballett mit haarigen Beinen beim Weiberfasching in Fürstenhagen

Schwebende Haremsbewohner: Beim Weiberfasching in Fürstenhagen begeisterten die Kasseler Schlacken die Besucherinnen mit ihrem Tanz „Suleika, Königin der Nacht“. Foto: Röß

Fürstenhagen. „Auf zur Hallengaudi - o'zapft is" hieß es am Donnerstagabend beim Weiberfasching des Carnevalclubs in Fürstenhagen (CCF).

Bei dem Motto war es kein Wunder, dass die närrischen Weiber überwiegend im Dirndl gekommen waren und die Mehrzweckhalle füllten. Doch Weiberfasching ohne Männer, das scheint bei der Dominanz von Männerballetten auf der Bühne kaum vorstellbar zu sein.

Jedenfalls bestätigte sich beim Carnevalclub Fürstenhagen (CCF) wieder einmal, dass ein Bühnenprogramm mit tanzenden Männern bei den närrischen Weibern im Saal besonders gut ankommt. So präsentierte das CCF-Organisationskomitee nicht nur „Die Unglaublichen“ aus den eigenen Reihen in seinem mehrstündigen Programm, sondern es hatte sich auch noch Verstärkung von tanzenden Männergruppen aus der Region geholt. Den Tanzreigen eröffneten „Die Prinzen aus Baunatal“, die den Kampf von Asterix und Obelix gegen die Römer choreografisch humorvoll umsetzten.

Nur schwer zu überbieten waren an diesem Abend die „Kasseler Schlacken“, die das Publikum mit ihrem Tanz „Suleika, Königin der Nacht“ in einen Harem entführten und mit artistischen Einlagen wie einem Luftspagat begeisterten. Die männliche Bühnenpräsenz vervollständigten an diesem Abend die Männerballette aus Nieste, die Lederhosen-Gang, die Hopfelder Jungs, die Närrische Garde vom Karnevalsverein Hessisch Lichtenau und die „Pärreschwänze“ aus Kassel.

Auch bei der Moderation mangelte es nicht an männlichem Humor, denn Simone Christl hatte als Partner Thomas Reiß ins Boot geholt. Vom Veranstalter waren auch die Prinzengarde und die Mixed Pickles im Einsatz. Als „Gesandter von Rom“ toppte Ralf Franke mit seinem „Halleluja“ ganz im Stile des irischen Pfarrers Ray Kelly den bisherigen Auftritt des Quartetts.

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