Alle Katastrophenschutzzüge waren im Einsatz

760 bauten Lager: Kreisfeuerwehrverband dankt Einsatzkräften

+
Pause für die Helfer: Das Deutsche Rote Kreuz sorgte für die Versorgung der zahlreichen Feuerwehrleute und THW-Angehörigen beim Aufbau der Zeltstadt in Hessisch Lichtenau. 

Werra-Meißner. Ein großes Lob hat Hans-Heinz Staude, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands, jetzt in einer Pressemitteilung allen 760 ehrenamtlichen Helfern ausgesprochen, die beim Aufbau der Zeltstadt zur Unterbringung von Flüchtlingen in Hessisch Lichtenau geholfen haben.

Alle Katastrophenschutzzüge der Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis waren dazu nach und nach alarmiert und eingesetzt worden, teilweise auch mehrfach. „Eine besondere Herausforderung bestand auch darin, dass ein Teil des Einsatzes tagsüber während der normalen Arbeitszeit stattgefunden hat“, berichtet Staude. „Dies hatte zur Folge, dass die Einsatzkräfte ihrem Arbeitsplatz fernbleiben mussten.“ Daher gelte der Dank auch den Arbeitgebern, die die Feuerwehrleute freistellten, und den Kollegen, die deren Arbeit teilweise mit erledigen mussten.

Auch Landrat Stefan Reuß und Kreisbrandinspektor Christian Sasse, der den Einsatz im Einsatzleitwagen gemeinsam mit Vertretern des Regierungspräsidiums leitete, sprachen den Einsatzkräften ihre Anerkennung aus.

Ein echter Kraftakt war der Aufbau des Zeltlagers in Hessisch Lichtenau für die ehrenamtlichen Helfer. Wir präsentieren den Einsatz, an dem auch Mitarbeiter von Stadt, Kreis und Regierungspräsidium sowie von Privatfirmen beteiligt waren, in Zahlen.

Daten zum Aufbau der Zeltstadt:

3 Tage dauerte es, bis die Einsatzkräfte alle Zelte für die Flüchtlingsunterkunft in Hessisch Lichtenau aufgebaut hatten. Die Helfer arbeiteten teilweise auch die Nacht hindurch.

58 Zelte zur Unterbringung der Flüchtlinge mussten aufgestellt, mit Heizungen und Fußböden versehen werden, hinzu kam ein großes Versorgungszelt. Außerdem galt es, sanitäre Anlagen und und die Stromversorgung für 580 Menschen sicherzustellen.

60 Angehörige des Deutschen Roten Kreuzes kümmerten sich um die Versorgung der Helfer.

140 Mitglieder des Technischen Hilfswerkes waren am Zeltaufbau beteiligt. Viele von ihnen haben darin schon Routine: Sie haben bereits bei der Errichtung der Flüchtlingslager in Calden, Schwarzenborn und Beberbeck geholfen.

560 Feuerwehrleute packten ebenfalls kräftig mit an.

6000 ehrenamtliche Einsatzstunden wurden geleistet, damit die Flüchtlinge zumindest eine provisorische Unterkunft erhalten konnten. (fst)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.