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Paar aus Fürstenhagen lernte sich beim Tanzen kennen

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Hochzeit
Vor 60 Jahren (links) standen Elke und Helmut Berthel vor dem Altar. Heute feiern sie Diamantene Hochzeit. © Vor 60 Jahren

Elke und Helmut Berthel aus Fürstenhagen feiern heute Diamantene Hochzeit

Fürstenhagen – Der heutige Lichtenauer Industriestandort Hirschhagen ist für Elke und Helmut Berthel aus Fürstenhagen ein Ort des persönlichen Glücks, da sie sich dort kennenlernten. Heute feiert das Paar seine Diamantene Hochzeit.

Elke Berthel, eine geborene Linge, ist im Nachbarort Eschenstruth aufgewachsen. Nach ihrem Schulabschluss startete sie eine Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notar-Gehilfin.

Als 16-Jährige unternahm sie einen Nachmittagsausflug in die „Kantine Hirschhagen“. Es hatte sich herumgesprochen, dass dort regelmäßig getanzt wird. Das war auch Helmut Berthel aus Fürstenhagen bekannt. Dort war dem gut ein Jahr älteren gelernten Kfz-Mechaniker die brünette Elke schnell ins Auge gefallen. Beim Tanzen waren sich die beiden näher gekommen.

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Hochzeit © Vor 60 Jahren

Im September 1962 verlobten sie sich, am 8. Dezember folgte die standesamtliche Trauung in Eschenstruth. Dass noch 14 Tage vergingen, bis ihnen Pfarrer Ernst Werner Magdanz zwei Tage vor Heiligabend in Eschenstruths Kirche Gottes Segen erteilte, hatte organisatorische Gründe. Das junge Paar richtete sich im Elternhaus des Bräutigams ein, einige Wochen später wurden die beiden mit der Geburt von Sohn Jörg erstmals Eltern.

In den nächsten Jahren folgten Jutta (1964) und Jens (1965), die das Glück der jungen Familie komplett machten. Dank des musikalischen Interesses der beiden Söhne – Jörg nahm Akkordeon- und Jens Gitarrenunterricht – reiste die Familie mit der Musikschule nach Russland und England. „Ein bisschen haben wir schon von der Welt gesehen“, gesteht die Jubilarin und erinnert sich dabei auch an die Urlaube in Spanien, Österreich und die Schiffsreise nach Norwegen. Bis zur Rente hat Elke Berthel in ihrem erlernten Beruf gearbeitet, Ehemann Helmut war in den letzten 30 Jahren seines Arbeitslebens als kaufmännischer Angestellter in einem Autohaus tätig.

Zum Jubiläum stoßen beiden heute in kleiner Runde an, bevor die Familie mit den acht Enkeln zur Feier in den nächsten Tagen zusammenkommt.  (Lothar Röss)

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