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Bergwildpark Meißner: Welt der Tiere interaktiv entdecken

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Von: Julia Henniges

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Mithilfe eines Klangspiels können Besucher mehr über Bäume erfahren. Auf Interaktivität im Museum setzen (von links) Imker Ralf Schlarbaum, Bürgermeister Friedhelm Junghans, Tierpflegerin Christina Manns und Tierpfleger Wilfried Eberhardt.
Mithilfe eines Klangspiels können Besucher mehr über Bäume erfahren. Auf Interaktivität im Museum setzen (von links) Imker Ralf Schlarbaum, Bürgermeister Friedhelm Junghans, Tierpflegerin Christina Manns und Tierpfleger Wilfried Eberhardt. © julia stüber

Das Erlebnismuseum im Tierpark Germerode hat nach Neugestaltung wieder geöffnet - jetzt kann hier interaktiv entdeckt werden, unter anderem auch die Tierwelt Afrikas.

Meißner – Ein Gepard und ein Weißschwanzgnu, ein Spießbock und ein Zebra verweilen seit Kurzem im Tierpark Germerode – als Präparate im Waldwichtelhaus. Das Erlebnismuseum wurde im Erdgeschoss völlig neu gestaltet. Hier können Besucher zum Beispiel Präparate von afrikanischen Tieren bestaunen. Eine Familie aus Eschwege hatte diese dem Park gespendet. Gleich nebenan befinden sich unter anderem Präparate von teils heimischen Vögeln. Um welche Art handelt es sich genau? Das können Interessierte mithilfe eines Infoplakats selbst herausfinden.

Das Museum im Bergwildpark Meißner wurde bereits 1994 errichtet. Vor wenigen Jahren schloss es – nun soll es wieder Kinder, Jugendliche und Erwachsene locken. Die Tierpfleger Wilfried Eberhardt, Christina Manns und Imker Ralf Schlarbaum haben sich – neben ihren eigentlichen Aufgaben im Park – der Neugestaltung gewidmet und viele kreative Ideen eingebracht. Alte Dinge wurden aussortiert oder aufgewertet, Wände wurden gestrichen – so konnte ein neues Konzept, das sich mit Tieren beschäftigt, im Museum umgesetzt werden. Dabei geht es den Mitarbeitern vor allem auch um die Interaktivität. Besucher können etwa beim Rothirsch-Quiz mitmachen, mit allen Sinnen die Welt der Tiere entdecken und spielerisch etwas dazu lernen. Außerdem: „Die Präparate befinden sich nicht in Vitrinen. Besucher können sie sich aus nächster Nähe anschauen. „Anfassen ist aber nicht erlaubt“, erklärt Christina Manns.

Das Obergeschoss des Museums ist aktuell noch geschlossen. Auch hier soll eine neue Ausstellung entstehen. Das Thema: der Klimawandel und seine Folgen. Erste Ideen gibt es schon, die Entwicklung des konkreten Konzepts und die Umgestaltung sollen Experten übernehmen (wir berichteten). Klar ist aber jetzt schon: Der Bergwildpark will auch im Obergeschoss auf Mitmach-Angebote setzen.

„Vor der Schließung des Museums haben sich die Menschen nur mal kurz umgeschaut. Jetzt können sie hier im Erdgeschoss verweilen und sich auf interaktive Weise informieren“, sagt Bürgermeister Friedhelm Junghans.

Info: Der Bergwildpark Meißner kann übrigens auch über die öffentlichen Verkehrsmittel gut erreicht werden. Informationen gibt es dazu unter nvv.de (Julia Stüber)

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