Bundesweite Notbremse

Bergwildpark Meißner: Einlass seit Mittwoch nur mit Negativtest

Vor dem Einlass im Bergwildpark: Ab heute müssen Besucher nicht nur ein Kontaktformular ausfüllen, sondern auch einen negativen Coronatest vorlegen.
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Vor dem Einlass im Bergwildpark: Ab heute müssen Besucher nicht nur ein Kontaktformular ausfüllen, sondern auch einen negativen Coronatest vorlegen.

Besucher des Bergwildparks Meißner benötigen seit heute einen negativen Coronatest - am besten von einer offiziellen Teststelle. Sonst kommen sie nicht mehr in den Park.

Germerode - Diese Regelung ist Teil der bundesweiten Corona-Notbremse, die seit dem vergangenen Samstag gilt und aufgrund des hohen Werts der Sieben-Tage-Inzidenz seit heute erstmals im Werra-Meißner-Kreis umgesetzt wird.

Demnach muss der Corona-Schnelltest außerdem von einer offiziellen Teststelle durchgeführt worden sein, sagt Junghans. Selbsttests werden also nicht anerkannt. Zudem dürfe der Test nicht älter als 24 Stunden sein. Ausgenommen von der Testpflicht seien nur Kinder unter sechs Jahren. Zudem gilt, dass Besuchergruppen nur aus Angehörigen eines Haushalthalts plus maximal einer weiteren Person bestehen dürfen.

Zwar hat die Gemeinde Meißner in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz im Bergwildpark eine Teststelle eingerichtet, doch „es ist nicht zu schaffen, für jeden Besucher des Bergwildparks einen Corona-Test vor Ort durchführen zu können“, erklärt der Bürgermeister auf Nachfrage. „Dann müssten wir die Test- und Personalkapazitäten während der kompletten Öffnungszeiten vorhalten, was nicht leistbar ist.“ Die Teststelle öffnet bislang dienstags, freitags und samstags und wird von der Familie Panou als DRK-Mitglieder ehrenamtlich betrieben. Im Hintergrund wird an einer Lösung gearbeitet, so Junghans. Im Gespräch sei etwa, täglich ein festes Terminfenster für die Testungen zur Verfügung zu stellen. „Hier gibt es aber noch keine endgültige Lösung“, teilt Friedhelm Junghans mit. Auch Evangelis Panou bestätigt, dass es aktuell nicht möglich ist, alle Besucher vor dem Eintritt zu testen. Wie es hinsichtlich der Testungen weitergeht, könne er noch nicht sagen. „Wir stehen aber in engem Austausch mit der Gemeinde.“

Am Bergwildpark Meißner stehen Kontaktformulare, Stifte und Handdesinfektion bereit.

Gute Nachrichten gibt es für Besucher des Bergwildparks, die in der Zukunft mit dem öffentlichen Nahverkehr anreisen wollen. Seit dem ersten April hat der Wildpark eine eigene Bushaltestelle. Die befindet sich wenige Schritte oberhalb des Eingangsbereichs. Noch hängt ein provisorisches Schild an einem Laternenpfosten, das solle jedoch noch ausgetauscht werden, berichtet Panou.

Der Bergwildpark wird jetzt täglich von der Bus-Linie 290 angesteuert – zumindest in der Hauptsaison vom 1. April bis zum 31. Oktober. Geplant war dies schon länger, wie im vergangenen Jahr der Förderverein Bergwildpark Meißner und der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) bestätigten. Laut Fahrplan des NVV ist sogar die Mitnahme von Fahrrädern möglich.

Von Hanna Maiterth

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