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Planungsparty für Freigelände: Ein Baumhaus steht auf Platz 1 der Hitliste

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Von: Stefanie Salzmann

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Stoff für Diskussionen: Die Kinder aus dem Röhrdaer Bildungshaus beim Gang durch die Ausstellung, die die Ideen aus der Planungsparty für die naturnahe Gestaltung des Freigeländes zum Inhalt hatte.
Stoff für Diskussionen: Die Kinder aus dem Röhrdaer Bildungshaus beim Gang durch die Ausstellung, die die Ideen aus der Planungsparty für die naturnahe Gestaltung des Freigeländes zum Inhalt hatte. © CARINA VAN DER WILLIK

Kita- und Grundschulkinder haben über die künftige Gestaltung des Außengeländes am Bildungshaus abgestimmt. Vorher haben sie bei einer großen Planungsparty viele Ideen gesammelt und dabei gebaut, gemalt, diskutiert.

Röhrda – Die Hitliste steht: Auf Platz eins und damit klarer Sieger und Favorit aus der kreativen Ideensammlung der Planungsparty unter dem Titel „Frei(T)raum“ ist ein Baumhaus. Das – so wollen es die Kinder aus Kita und Grundschule des Bildungshauses in Röhrda – soll auf dem Außengelände, welches es gilt, neu zu gestalten, entstehen. Einig waren sich die Kinder auch darüber, dass die Tische und Bänke, die dort unter den alten Bäumen stehen, wegsollen.

Rund 170 Kinder hatten sich in der vergangenen Woche an der von Kitaleiterin Carina van der Willik initiierten Planungsparty beteiligt, hatten gemalt, Modelle gebaut, in Interviews Rede und Antwort gestanden und Wunschzettel geschrieben oder gezeichnet. Aufgabe war, Ideen für ein naturnahes Außengelände zu entwickeln.

Ein großer Teil der dabei entstandenen Werke war am vorigen Mittwoch in einer Ausstellung im Erdgeschoss des Bildungshauses thematisch zusammengefasst worden – zumindest die, die der Maßgabe „naturnah“ entsprachen. Hüpfburgen und Bällebäder waren nicht dabei. „Die Kinder sind durch die Ausstellung gegangen und haben viel gestaunt“, erzählt Carina van der Willik. Und dann konnte jedes Kind zwei Klebepunkt vergeben und somit seine Favoriten markieren. „Es gab viele Diskussionen unter den Kindern“, erzählt sie.

Und nun gibt es eine Hitliste: Angeführt vom Baumhaus folgen ein Kletterwald und ein Tipi und dann Tiere, die die Kinder gerne auf dem Gelände möchten.

In der kommenden Woche geht die Entwicklung des Außengeländes in eine neue Runde. Dann wollen sich Erzieher und Lehrer zum einen über den für die Kinder wichtigen Beteiligungsprozess austauschen, die insgesamt zehn Ideen auf der Hitliste besprechen. In einem weiteren Treffen kommen dann auch Elternbeiräte und Förderverein hinzu, und dann soll es in die Umsetzung gehen. „Dann müssen Fundraising-Projekte angeschoben werden und der Landkreis mit ins Boot geholt werden“, sagt Carina van der Willik.

Aber in diesem Jahr sollen auf alle Fälle wenigstens noch einige kleine Ideen verwirklicht werden. „Und wenn es erst mal nur ein Igelhaus oder ein Thermometer ist“, sagt sie. (Stefanie Salzmann)

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