Elektronik und Geld gestohlen

Einbrecher durchwühlen die Waldorfschule in Eschwege

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Nach dem Einbruch: Das Lehrerzimmer im Grundschulgebäude der Waldorfschule in der Eisenbahnstraße wurde komplett durchwühlt.

Eschwege. Der Schrecken sitzt tief: In der Nacht zu Freitag sind Unbekannte in die beiden Gebäude der Freien Waldorfschule Werra-Meißner in der Eschweger Bahnhof- und Eisenbahnstraße eingedrungen, haben Laptops, Monitore und Geld mitgenommen und einen hohen Sachschaden hinterlassen.

Laut Schulleiterin Ellen Schubert wurde der Einbruch von einer Kollegin um 6.30 Uhr entdeckt, da es am Abend bis gegen 23 Uhr eine Veranstaltung in der Schule gegeben habe, müssen die Täter irgendwann in der Nacht in die beiden Gebäude eingedrungen sein. "Die Kollegin hat sich furchtbar erschreckt", berichtet Schubert. 

Danach sei aber alles sehr strukturiert und reibungslos abgelaufen: "Wir haben sofort die Polizei, das Schulamt und die Eltern informiert", sagt Schubert. Wegen der Spurensicherung durften die Schüler die Gebäude nicht betreten und wurden nach Hause geschickt. "Das ist gar nicht so einfach, weil einige Schüler mit dem Zug von weit her anreisen", sagt Schubert. Dennoch: Die Notfallorganisation habe sehr gut funktioniert und alle 135 Schüler und viele der 37 Kita-Kinder konnten schnell wieder nach Hause. "Für die Kita-Kinder, die nicht sofort abgeholt werden konnten,gab es natürlich eine Betreuung", sagt Heinz-Peter Gumpricht, Geschäftsführer der Waldorfschule. 

Den angerichteten Schaden kann er noch nicht beziffern, der werde aber schon beträchtlich sein. Eine Bestandsaufnahme der gestohlenen Gegenstände gebe es zwar noch nicht, doch würden Laptops, Monitore und Bargeld fehlen, berichtet er. Zudem wurde ein Fenster im Hauptgebäude eingeschlagen, ein weiteres im Grundschulgebäude und zahlreiche Türen in beiden Gebäuden aufgebrochen, dass müsse nun repariert werden. Am Montag soll die Schule wieder ganz normal stattfinden.

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