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Blitzeis: Hochkonjunktur in Notaufnahme und viele Glätte-Unfälle auf Straßen

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Von: Stefanie Salzmann

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Jeder Schritt war riskant: Über 30 Menschen wurden nach Stürzen im Krankenhaus behandelt.
Jeder Schritt war riskant: Über 30 Menschen wurden nach Stürzen im Krankenhaus behandelt. (Symbolbild) © Uwe Zucchi/dpa

Glatteis bestimmte am vergangenen Montag (19. Dezember) viel im Werra-Meißner-Kreis. Es kam zu Verletzungen und Glätte-Unfällen.

Werra-Meißner – Der vergangene Montag (19. Dezember) dürfte noch einige Zeit für Gesprächsstoff sorgen. Das Blitzeis, mit dem die Region spiegelglatt überzogen war, sorgte nicht nur für Hochkonjunktur in der Notaufnahme des Eschweger Krankenhauses, wo allein am Vormittag mehr als 30 Menschen nach Stürzen mit zum Teil erheblichen Verletzungen wie Knochenbrüchen, Kopfverletzungen sowie Zerrungen und Prellungen behandelt werden mussten.

Auch auf den Straßen entstand einiger Schaden bei einer Vielzahl kleinerer und größerer Unfälle.

In der Eschweger Innenstadt ist ein 51-jähriger Autofahrer gegen 6:20 Uhr in ein geparktes Fahrzeug gerutscht, als er von der Beethovenstraße in die Bernhard-Engelhardt-Straße einbiegen wollte. Der Schaden liegt bei insgesamt 1.500 Euro.

Lkw und Fahrzeug zum Paketzustellen geraten ins Rutschen

Gegen 10 Uhr ist ein 29-jähriger Mann aus Kassel mit einem Paketzustellerfahrzeug in Frankershausen in der Straße „Auf dem Biertal“ ins Rutschen gekommen und in der Folge mit einer Straßenlaterne kollidiert, die daraufhin umknickte – Schaden 2.000 Euro.

Als der Fahrer den Unfallschaden begutachten wollte und ausstieg, kam der Mann auf der glatten Straße zu Fall und zog sich Verletzungen zu, sodass er im Krankenhaus behandelt werden musste.

In Sontra kam um kurz vor 9 Uhr ein 30-Jähriger aus Alsfeld an der Straße „Brodberg“ kurz vor der Einmündung zur L 3249 mit seinem Lkw ins Rutschen und kollidierte dann rechts neben der Fahrbahn mit einem Verkehrszeichen.

Zwei Unfälle auf der A 44

Ein 28-jähriger Autofahrer aus Salzgitter verursachte gegen 8:42 Uhr einen Unfall mit zirka 8.000 Euro Gesamtschaden, als er auf der A 44 von Kassel in Richtung Eschwege unterwegs war und nach dem Tunnel Küchen die Fahrspur wechseln wollte.

Hierbei geriet er aufgrund von Glätte zunächst gegen eine Betonwand und prallte in der Folge auch gegen die Leitplanke. Am Fahrzeug beläuft sich der Schaden auf 4.000 Euro, die andere Hälfte des Schadens entfällt auf Verkehrseinrichtungen.

Kurz vorher und ebenfalls auf der A 44 zwischen Waldkappel und Hessisch Lichtenau verunfallt ist ein 50-jähriger Autofahrer aus Hessisch Lichtenau, der gegen 8:36 Uhr wegen Fahrbahnglätte nach rechts von der Fahrbahn abkam. Der Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.

Am Auto entstand Totalschaden in Höhe von 20.000 Euro. Dazu kommt noch ein Schaden von 1.200 Euro, der auf die beschädigte Schutzplanke und beschädigte Verkehrszeichen entfällt.

Parkrempler im gesamten Kreisgebiet

Daneben erreichten die Polizei im Verlauf des Montags aus dem gesamten Kreisgebiet viele Parkrempler durch Glätte, „Rutscher“ gegen Leitplanken und geparkte Autos, die größtenteils alle glimpflich ausgingen und zum Teil auch ohne polizeiliches Einschreiten geregelt werden konnten.

Von Stefanie Salzmann

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