Flächen wurden zusammengelegt und dann vermarktet

Blücher-Kaserne in Hessich Lichtenau: 33 Hektar sind verkauft

Hessisch Lichtenau. Die Grundstücke auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände Blücher-Kaserne in Hessisch Lichtenau sind komplett verkauft worden. Das teilte die Stadt Hessisch Lichtenau am Dienstag während einer Pressekonferenz mit.

Insgesamt sind seit der Kasernenschließung Ende 2006 rund 33 Hektar Fläche verkauft worden. Die Höhe des Erlöses wollte die Bundesanstalt für Immobilienmanagement (Bima) allerdings nicht verraten. "Unsere Erlöserwartungen haben wir erfüllt", erklärte Hella Richter vom Verkaufsteam der Bima. Der Bodenrichtwert liege bei 35 Euro pro Quadratmeter.

Die Bima ist seit 2010 für die Vermarktung der Konversionsflächen der Blücher-Kaserne zuständig. Unter Konversion versteht man die Umwandlung von militärischen in zivile Flächen.

Eine im Jahr 2006 in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie für 35.000 Euro hatte zunächst ergeben, dass eine Vermarktung wegen der bestehenden Gebäudestruktur und -substanz nicht möglich sei, sagte Bürgermeister Jürgen Herwig (SPD). Die Stadt erstellte dennoch einen Bebauungsplan, ließ die etwa 400 Grundstücke auf dem Areal vermessen und vermarktungsfähige Flächen zusammengelegen. Heute befinden sich dort unter anderem Standorte der Firmen Klapp Cosmetics, FMF Müller und Pressler-Logistik, ein Solarpark sowie der Luftsportverein. (alh)

Mehr zu diesem Thema in der Mittwochsausgabe der HNA Witzenhäuser Allgemeine.

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