Flächendeckendes Breitband kommt im Südkreis zwei Jahre früher als geplant

Werra-Meißner. Der flächendeckende Breitbandausbau im Werra-Meißner-Kreis kommt schneller voran, als bisher geplant. Besonders die Städte Sontra, Großalmerode und Hessisch Lichtenau sowie Herleshausen und Ringgau profitieren.  

Eine Beschleunigung von bis zu 35 Monaten (Ringgau-Grandenborn) stellt die Geschäftsführerin der Breitband Nordhessen GmbH, Kathrin Laurier, einzelnen Ortsteilen im Kreis in Aussicht. In Sontra, Herleshausen und Ringgau verschnellert sich der Ausbau der leistungsstarken Internetleitung im Schnitt um 24 Monate. Ursprünglich war eine Fertigstellung der Ausbauarbeiten für Ende 2019 vorgesehen. Jetzt liegen die Glasfaserkabel bereits Ende 2017, Anfang 2018 in den drei Kommunen. 

Grund dafür ist eine Bestandsstrecke, die der Generalunternehmer nutzt. Dieses Glasfaserkabel ist bereits im Eigentum des Unternehmens und bindet jetzt mit wenig Aufwand den Südkreis an, wie Laurier mitteilt. Profitieren wird davon auch die Gemeinde Wildeck im Kreis Hersfeld-Rotenburg.

Auch in Großalmerode und Hessisch Lichtenau schreitet der Ausbau zügiger voran. In Großalmerode ist ein Zeitgewinn von zwölf Monaten im Gespräch. "Die Beschleunigung im Nordkreis wirkt sich auch in Richtung Witzenhausen aus", sagt Großalmerodes Bürgermeister Andreas Nickel. Bis Ende 2019 sollen im gesamten Kreis die Breitband-Versorgungsleitungen fertiggestellt sein. 

Drei Monate vor Fertigstellung der Breitband-Infrastruktur wird die Netcom Kassel potenzielle Kunden für die Freischaltung des schnellen Internets kontaktieren.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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