Hessisch Lichtenauer Stadtverordnete verabschieden Resolution

Breiter Protest gegen Erdtransporte

Hessisch Lichtenau. Die Protestbewegung gegen die Erdtransporte durch Friedrichsbrück von der Baustelle für die Autobahn 44 zur Zeche Hirschberg steht auf breiten Füßen.

Einstimmig haben die Stadtverordneten am späten Freitagabend bei ihrer Sitzung in Hopfelde eine Resolution verabschiedet. Damit wird der hessische Verkehrsminister Dieter Posch (FDP) aufgefordert, seine Ämter anzuweisen, die Route zu ändern und die Transporte über Wirtschaftswege zu führen. Schlamm, Staub und Lärm innerhalb der Ortslage seien den Anwohnern nicht länger zuzumuten.

Außerdem bestehe eine erhöhte Unfallgefahr in der Ortsdurchfahrtt. Immerhin betrage die Bauzeit für den Abschnitt 12 mit einem großen Tunnelbauwerk fünf bis sieben Jahre. Dabei gehe es um täglich bis zu 570 Fahrzeugbewegungen.

Der örtliche Stadtverordnete Heinrich Lämmert freute sich über die Unterstützung des Parlamentes: "Die Kommunalpolitik zeige Flagge." Unterstützt wird der Protest mittlerweile auch vom Kreisveband des Naturschutzbundes (Nabu).

Der Resolution lag ein Dringlichkeitsantrag von SPD, CDU, FWG sowie der Stadtverordneten von ALH und FDP zugrunde. Dringlich deshalb, weil die Entscheidung der Behörden über eine Änderung der Verkehrsführung in Kürze fallen soll. (wke)

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