Besucher in Innenstadt gelockt

Bummeln, Musik hören und Bekannte treffen: Verkaufsoffener Sonntag in Eschwege

Besuchten die Innenstadt in Eschwege am verkaufsoffenen Sonntag: (von links): Alina (6), Tanja Schebe, Chloé (2), Leon (12), Selina (9), Nelio (5), Sven Raddatz, Nadine und Laura Knierim sowie Leeana (8).
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Besuchten die Innenstadt in Eschwege am verkaufsoffenen Sonntag: (von links): Alina (6), Tanja Schebe, Chloé (2), Leon (12), Selina (9), Nelio (5), Sven Raddatz, Nadine und Laura Knierim sowie Leeana (8).

Beim verkaufsoffenen Sonntag lockte es zahlreiche Besucher in die Eschweger Innenstadt: Zum Bummeln aber auch Bekannte haben sich hier getroffen.

Eschwege – Ein lautes „Hallo“ ist am Stad in Eschwege zu hören, als die Kinder die erste Figur des Puppentheaters begrüßen, während sich die Innenstadt weiter füllt, das Angebot der teilnehmenden Läden sowie der Stände zunehmend gut angenommen wird. In Verbindung mit den 27. Puppen- und Bären-Festtagen fand gestern in Eschwege ein verkaufsoffener Sonntag statt, bei dem die teilnehmenden Geschäfte ihre Türen von zwölf bis 18 Uhr öffneten.

Nach anfangs weniger starkem Zulauf aufgrund der Wetterlage lockte die von Drehorgelmusik und dem Duft der Stände mit Bratwurst, heißen Getränken und gefüllten Berlinern erfüllte Innenstadt nach 13 Uhr zunehmend mehr Menschen an.

Neben den Puppenfesttagen sorgte auch der nahe Antik- und Sammlermarkt dafür, dass Besucher in die Innenstadt kamen. So waren auch Thorsten Schäfer, Franziska Voigt mit Thilo Schäfer sowie Lisa und Christian mit Sophia Schulze von Herleshausen nach Eschwege gekommen. Die beiden jungen Familien nutzten den verkaufsoffenen Sonntag daher spontan, um vor allem Bio- und plastikfreie Produkte zu erwerben.

Als kleine Abwechslung empfanden Kinder und Erwachsene aus Ober- und Niederhone sowie Grebendorf diesen Sonntag. Sie wiesen allerdings darauf hin, dass es schwierig gewesen sei, einen Parkplatz zu finden – die Größe der Parkplätze sei vor allem für die heute größeren Wagen von Familien nicht ausreichend. „Die Atmosphäre genutzt“ hat dagegen ein weiterer Besucher – ihn lockte weniger das Angebot der Läden. Er interessierte sich mehr für die dadurch belebte Stadt und traf spontan auch auf einige Bekannte.

Viele Geschäfte wollten an diesem verkaufsoffenen Sonntag mitmachen – einigen sei es aber aufgrund von Personalmangel nicht möglich gewesen, teilte das Stadtmarketing mit.

Im Einsatz waren gestern zusätzlich der Bochumer Sprayer Marcel Venemann von der Agentur Sprühliebe mit seinem Kollegen Philipp Uthmann, die derzeit Stromkästen und Trafostationen mit bunten Graffitis verschönern (wir berichteten). Kreativ tätig waren sie sowohl nahe der Tourist-Information Eschwege, an der an einem Stromkasten ein Kameramotiv entstand, und später ebenfalls am Stad.

Hier sprühten sie eine Streckdose auf einen Kasten und lockten in beiden Fällen auch so manchen Zuschauer an.

Von Eden Sophie Rimbach

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