Sport

Kreis gibt ab Montag Hallen und Plätze für Freizeit- und Amateursport frei

Ein Fußball liegt auf dem Rasen.
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Sportplätze sollen wieder geöffnet werden (Symbolbild)

Corona Werra-Meißner: Die Sportplätze werden ab Montag wieder geöffnet - ebenfalls die Sporthallen, hier gelten aber strenge Auflagen.

Werra-Meißner – Nachdem das Land Hessen in der vergangenen Woche den Vereinssport im Freien wieder erlaubt hat, werden jetzt auch die kreiseigenen Sporthallen und die meisten kommunalen Sportplätze wieder geöffnet. Die Sporthallen dürfen ab Montag wieder betreten werden. Die Auflagen sind allerdings streng.

Die Regelung gilt erst mal bis zum 28. März. Bis dahin darf der Sport auf allen Sportanlagen nur alleine, mit dem eigenen Hausstand oder einem weiteren Hausstand bis zu einer Gruppengröße von höchstens fünf Personen ausgeübt werden, heißt es in der Verordnung. „Dazugehörige Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren bleiben unberücksichtigt“, teilt der Sprecher des Landkreises Jörg Klinge mit. Vereine, die die Sportstätten des Werra-Meißner-Kreises wieder nutzen möchten, müssen ein Abstands- und Hygienekonzept vorweisen. „Aus diesem Konzept muss klar erkennbar sein, wie die Auflagen wie getrennte Laufwege, Wartezonen und Abstandsregelungen umgesetzt werden sollen“, sagt Klinge.

Für Norbert Heinemann, Vorsitzender des SSV Witzenhausen, sind die Maßgaben kein Problem. „Unsere Hygienekonzepte haben vor dem zweiten Lockdown schon funktioniert. Die holen wir wieder hervor und passen sie an.“ Dass Sport – wenn auch unter Auflagen – wieder erlaubt ist, begrüßt der Vereinsvorsitzende sehr. In den vergangenen Monaten sei durch die Schließung der Sportstätten viel auf der Strecke geblieben. Neben Fußball und insbesondere Jugendfußball organisiert der Verein auch Gymnastik. Hier werden insbesondere ältere Vereinsmitglieder angesprochen. „Für sie sind die Treffen in den Sporthallen wichtig für Körper und Geist“, sagt Heinemann.

Gruppen müssen jederzeit Abstand halten

Aus maximal fünf Personen aus zwei Haushalten dürfen die Gruppen bestehen, die in den Hallen Sport treiben. Wenn mehrere Gruppen in der Halle Sport treiben, müssen sie mindestens drei Meter Abstand halten. Auch beim Betreten und Verlassen darf es keine Begegnung zwischen den Gruppen geben. Umkleiden und Duschen bleiben geschlossen. Eltern sollen nach Möglichkeit nicht warten. Die Konzepte der Vereine müssen dem Fachdienst Sport vorgelegt werden.

Für den Eschweger TSV, größter Sportverein im Werra-Meißner-Kreis, bringt die Öffnung der kreiseigenen Sportstätten nur bedingt Vorteile. Ein Großteil seines Vereinslebens spiele sich in den Hallen von OG und BG ab, sagt ETSV-Vorsitzender Markus Claus. Hier ist auf unbestimmte Zeit das Impfzentrum des Werra-Meißner-Kreises untergebracht. Nutzen werden sie die Halle der Geschwister-Scholl-Schule und die vereinseigene Jahnturnhalle. Für beide Hallen lägen bereits entsprechende Konzepte vor. ETSV-Mitglieder können sich beispielsweise auf der Homepage des Vereins in kleinen Gruppen für eine Nutzung der Halle nach den aktuell geltenden Standards anmelden.

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