Team der Graburg-Teststelle

Coronatests auch an Feiertagen in Weißenborn

Mit hohem persönlichen Einsatz betreiben Andreas Faber (von links), Cornelia Keller, Jens Bierschenk, Pascal Schneider, Lena Eisenträger sowie Margitta Faber (vorn) die Corona-Teststelle in Weißenborn.
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Mit hohem persönlichen Einsatz betreiben Andreas Faber (von links), Cornelia Keller, Jens Bierschenk, Pascal Schneider, Lena Eisenträger sowie Margitta Faber (vorn) die Corona-Teststelle in Weißenborn.

Weißenborn – Andreas Faber ist eigentlich Speditionskaufmann. Seit April aber nimmt er zusätzlich zum Hauptberuf Corona-Proben im eigenen Testcenter an der Weißenbörner Hintergasse 3.

Weißenborn – Jeden Tag, auch an Heiligabend, den Weihnachtsfeiertagen und an Silvester, wird das Team der ALF Graburg-Teststelle ihrer Arbeit nachgehen, die von so großer Bedeutung in der aktuellen Pandemielage ist.

ALF – das ist eine Wortspielerei, zusammengesetzt aus den Anfangsbuchstaben von Andreas, Spitzname Lefty, Faber. In Anlehnung an den markigen Spruch der Hauptfigur der Kultserie Alf könnte „null problemo“ wohl auch das Motto der Teststelle sein: Hier werden nicht nur Antigen-Schnelltests sowie Antikörpertests angeboten – nein, hier wird Aufklärungsarbeit geleistet, in persönlichen Gesprächen Vertrauen gewonnen, und für etwas Humor bleibt auch noch genügend Raum.

Getestet wird nach einer Online-Terminvergabe, um lange Wartezeiten zu vermeiden und mögliche Kontakte zu reduzieren. In Einzelfällen gilt aber auch hier „null problemo“ – denn „weggeschickt wird sicher niemand“, sagt Andreas Faber.

Aufgebaut haben er, Lebensgefährtin Cornelia Keller, Sohn Steffen Faber sowie Pascal Schneider, im Hauptberuf Rettungssanitäter, Jens Bierschenk und Lena Eisenträger ihre Teststelle in Eigenregie. Fest mit zum Team gehört auch Mutter Margitta Faber, die mit liebevoller Art und kleinen Köstlichkeiten für das familiäre Gefühl sorgt.

Zuerst in der Weißenbörner Begegnungsstätte, der ehemaligen Grundschule, später in den ehemaligen Räumlichkeiten der Sparkasse an der Hintergasse wurden im Schichtbetrieb Nasen- und Rachenabstriche genommen – unter der Woche, an den Wochenenden, an Feiertagen.

Ausfälle gab es nie; im Gegenteil: Sogar mit einem mobilen Testcenter sorgten die „Alfis“ für die Sicherheit ihrer Mitmenschen. Ob Hochzeiten, Jahreshauptversammlungen oder Sitzungen politischer Gremien: Die Weißenbörner waren und sind zur Stelle. „Wir sind ein tolles Team“, sagt Andreas Faber, und es kommt von Herzen.

Hervorragend zusammengearbeitet wurde zu jeder Zeit mit der Gemeinde Weißenborn, dem Kreis und dem Gesundheitsamt. „Auch die Gemeinde Ringgau hat oft vermittelt und Kontakte hergestellt“, sagt Andreas Faber.

Wer sich in der ALF Graburg-Teststelle auf das Coronavirus testen lassen will, sollte über das Online-Portal apo-schnelltest.de – Werra-Meißner – Teststelle Weißenborn einen Termin vereinbaren.

Getestet wird hier täglich; auch an den anstehenden Weihnachtsfeiertagen. Parkmöglichkeiten sind in ausreichender Zahl an der nahen Begegnungsstätte (ehemals Graburgschule) vorhanden. (Von Emily Hartmann)

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