Gesundheitsversorgung gesichert

Coronavirus: "Tests auf wesentliche Fälle begrenzen"

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Auch im Werra-Meißner-Kreis werden Maßnahmen eingesetzt, um die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamen. 

Die Gesundheitsversorgung im Werra-Meißner-Kreis ist derzeit gesichert. Das haben Landrat Stefan Reuß und Gesundheitsdezernent Dr. Rainer Wallmann jetzt verkündet. In medizinisch und epidemiologisch relevanten Fällen werden Corona-Tests vorgenommen. 

„Allerdings sind die zur Verfügung stehenden Ressourcen wie Abstrichröhrchen und Laborkapazitäten mittlerweile so begrenzt, dass wir uns auf die wesentlichen Fälle begrenzen müssen“, sagt Gesundheitsdezernent Dr. Rainer Wallmann. Ziel aller Maßnahmen sei es, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit die medizinischen Kapazitäten für die wirklich ernsten Fälle ausreichend vorhanden sei.

Der erste im Werra-Meißner-Kreis gemeldete Fall von Corona hat sich nach Informationen unserer Zeitung in Österreich mit dem Virus infiziert. Auf Anordnung seines Arbeitgebers hatte er sich einem Test unterzogen. Symptome zeigt der Mann bislang nicht. Die Grebendorfer Kita, zu der der Familienvater Kontakt hatte, wurde vorsorglich komplett geschlossen. Personen, die direkt mit ihm in Kontakt getreten sind, wurden jetzt vom Gesundheitsamt informiert und unter häusliche Quarantäne gestellt.

Schulamtsleiterin Anita Hofmann berichtet indes, dass die Betreuung der Schulkinder weitestgehend privat geregelt ist. Zwischen gar keinem und acht Kindern würden an den einzelnen Schulen in Notgruppen betreut werden. „An unseren Schulen wurden die sozialen Kontakte auf ein Minimum eingeschränkt“, sagt Hofmann, die allen Schulleitungen ein umsichtiges Wirken seit dem Wochenende attestiert.

Zulassungsstelle, Gesundheitsamt und weitere Verwaltungsgebäude werden ab sofort geschlossen. Landrat und Stellvertreter berichten, die Bevölkerung weiterhin transparent zu informieren. Gleichzeitig empfehlen sie die Installation der Warnapps Katwarn und Hessenwarn. Außerdem hat der Werra-Meißner-Kreis von 8 bis 18 Uhr eine Hotline eingerichtet: 0 56 51/33 55 80.

Von Tobias Stück

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