Dank Mohnblüte

Hessischer Tourismuspreis für Naturpark Meißner-Kaufunger Wald

Das Tourismus-Konzept rund um die Mohnblüte überzeugte nicht nur die Jury: Besucher aus ganz Deutschland bewunderten im Frühsommer die rosa Pracht am Meißner. Für dieses besondere Angebot erhielt der Naturpark Meißner-Kaufunger Wald nun den Hessischen Tourismuspreis 2015. Foto: Lenarduzzi/nh

Werra-Meissner. Großer Erfolg für den Naturpark Meißner-Kaufunger Wald: Er hat jetzt den Hessischen Tourismuspreis 2015 verliehen bekommen - für die Angebote rund um die Mohnblüte.

Top-Tourismus findet man in Nordhessen - das ist zumindest das Urteil der Jury, die jetzt aus 40 Bewerbern besonders überzeugende Konzepte ausgewählt hat. Darunter sind in den drei ausgeschriebenen Kategorien neben dem Naturpark Meißner-Kaufunger Wald zwei weitere Projekte aus Nordhessen: die Stadt Fritzlar und die Grimm-Heimat Nordhessen.

Sie erhielten den Hessischen Tourismuspreis 2015 am Montag von Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) und Roland Geiling (ADAC Hessen-Thüringen). Der prestigeträchtige Titel ist mit 2000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben.

In diesen Kategorien sahnten die heimischen Touristiker ab:

Innovation und Marketing

Wanderungen, Kutschfahrten, Schokolade, Schnaps und Honig - im Frühsommer dreht sich am Osthang des Meißners vier Wochen lang alles um den Mohn. Mit dem vielseitigen Konzept zur touristischen Nutzung der alten Kulturpflanze siegte der Naturpark Meißner-Kaufunger Wald.

„Eine Sache ist mir wichtig: Wir als Naturpark setzten das Projekt mit Björn Sippel und Familie vom Meißnerhof in Germerode sowie vielen weiteren Beteiligten gemeinsam um“, betont Naturpark-Geschäftsführer Marco Lenarduzzi den Team-Erfolg. Das Projekt könne die Region deutschlandweit bekannt machen. „Es sind noch viele Potenziale da, die wir nutzen möchten.“

Barrierefreie Angebote

Die Stadt Fritzlar wurde in dieser Kategorie für ihre Anstrengungen ausgezeichnet, die mittelalterliche Stadt für Menschen mit Behinderungen erlebbar zu machen - etwa über Fahrwege für Rollstuhlfahrer, barrierefreie Zugänge zum Dom und einen Fahrstuhl im Regionalmuseum.

Social Media

Die Grimm-Heimat Nordhessen erhielt den Preis, weil ihr Team nach Ansicht der Jury die Region unter dem Hashtag #grimmheimat vorbildlich in den sozialen Netzwerken Facebook, Twitter, Instagram und auf ihrer Internetseite bewirbt.

Sonderpreis

An die Arche-Höfe im Taunus vergab die Jury einen Sonderpreis, weil das im Aufbau befindliche Projekt alte Nutztierrassen retten und zugleich nahe dem Rhein-Main-Gebiet als Ballungsraum ein besonderes landtouristisches Angebot schaffen will. (fst) Das sagt

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