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Land Hessen fördert die Gemeindepflege weiterhin

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Von: Eden Sophie Rimbach

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Pflegeheim
Menschen mit mehreren chronischen Erkrankungen helfen die Gemeindepfleger bei Anträgen und unterstützen sie dabei, mit der richtigen Hilfe möglichst lange in ihrem eigenen Zuhause zu leben. (Symbolbild) © Bernd Weißbrod/dpa/Symbolbild

Im Werra-Meißner-Kreis gibt es fünf Gemeindepflegerinnen. Umgesetzt wird das nun weiter vom Land geförderte Projekt vom Werra-Meißner-Kreis und dem „Gesunden Werra-Meißner-Kreis“.

Werra-Meißner – Das Land Hessen führt das Förderprogramm der Gemeindepfleger fort. Das teilt das Hessische Ministerium für Soziales und Integration mit. Die neue Richtlinie gelte für die Jahre 2023 bis 2026 und trete am 1. Januar 2023 in Kraft.

Die neue Förderung kann über die Landkreise beantragt werden. Getragen werden dann 80 Prozent der Personalkosten. Für die Gemeindepfleger, die in diesem Jahr bereits gefördert wurden, gibt es die Möglichkeit, eine Übergangsregelung für das kommende Jahr zu nutzen.

Letzteres betrifft das Projekt im Werra-Meißner-Kreis, das dieser und der „Gesunde Werra-Meißner-Kreis“ gemeinsam organisiert haben und dessen Umsetzung seit 2020 beide ermöglichen. Fünf Gemeindepflegerinnen betreuen derzeit 745 Klienten.

Landkreis und „Gesunder Werra-Meißner-Kreis“ arbeiten zusammen

„Wir sind froh, dass wir von der Übergangsregelung des Förderprojekts Gemeindepflegerinnen Gebrauch machen können“, teilt Judith Strecker, Marketing- und Kommunikationsmanagerin „Gesunder Werra-Meißner-Kreis“, mit.

Das gebe den Verantwortlichen Zeit, um die neuen Richtlinien umzusetzen. Der „Gesunde Werra-Meißner-Kreis“ arbeite gut mit dem Landkreis zusammen. „Hinsichtlich der Arbeit der Gemeindepflegerinnen erreichen uns viele positive Rückmeldungen“, heißt es vonseiten des Kreises.

Sie seien folglich ein wichtiger Teil der jeweiligen Sozialräume geworden, was besonders im Hinblick auf die Entwicklung der Demografie im Landkreis relevant sei.

Hoher Zuspruch im Werra-Meißner-Kreis

Laut Judith Strecker helfen die Gemeindepflegerinnen Menschen mit mehreren chronischen Erkrankungen bei Anträgen und unterstützen sie generell dabei, mit der richtigen Hilfe möglichst lange in ihrem eigenen Zuhause zu leben. Vor dem Projekt habe beispielsweise Alexandra Kobusch vom Seniorentreffpunkt Bad Sooden-Allendorf festgestellt, dass es „eine echte Lücke in der Versorgung“ gegeben habe.

„Das Projekt wurde so gut angenommen, dass es eher noch Potenzial gäbe, das Ganze weiter auszubauen“,sagt Judith Strecker. Der Zuspruch im Kreis, die Zahl der Anfragen und die Dankbarkeit der Klienten seien groß. Die fünf Gemeindepflegerinnen hätten sich ein Netzwerk an Kontakten im Kreis aufgebaut, durch das Klienten gut weitergeholfen werde.

Sie betont, dass das Projekt Gemeindepflege ohne die Mittel des Werra-Meißner-Kreises und die Förderung vom Land Hessen nicht möglich wäre.

Von Eden Sophie Rimbach

Das sind Gemeindepflegerinnen

Unter dem Namen „Gemeindeschwester 2.0“ begann die Arbeit der Gemeindepfleger in Hessen mit Start des Förderprogramms 2018. Laut dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration ist ihre Aufgabe, die häusliche Versorgung der Menschen zu verbessern, die Unterstützung benötigen. Im Werra-Meißner-Kreis ist jede Gemeindepflegerin für ein Gebiet zuständig. Weitere Informationen gibt es über gesunder-wmk.de oder Tel.: 0 56 51/9 52 19 20.

(esr)

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