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Das Schadstoffmobil ist im Werra-Meißner-Kreis unterwegs

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Von: Emily Spanel

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Lacke und Farben werden am häufigsten unter Sonderabfällen verstanden. Diese können auch am Schadstoffmobil abgegeben werden. Ab Mai ist es wieder im Werra-Meißner-Kreis unterwegs.
Lacke und Farben werden am häufigsten unter Sonderabfällen verstanden. Diese können auch am Schadstoffmobil abgegeben werden. Ab Mai ist es wieder im Werra-Meißner-Kreis unterwegs. © dpa/tmn

Die Frühjahrssammlung von Sonderabfall-Kleinmengen startet am Montag, 9. Mai, im Neu-Eichenberger Ortsteil Hebenshausen.

Werra-Meißner – Die Sammlung endet am 31. Mai in Herleshausen-Unhausen, wie Sylvia Weinert vom Fachdienst Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Werra-Meißner-Kreises mitteilt. Unter Sonderabfällen werden unter anderem Chemikalien aus Haus, Garten und Hobbybereichen verstanden.

Am häufigsten werden Farben, Lacke und Lösemittel abgegeben. Aber auch defekte Spraydosen mit Resten können bei der Sonderabfallsammlung entsorgt werden. Getrocknete Dispersionsfarben hingegen sind nicht schadstoffhaltig: Sie gehören in die Restmülltonne. Häufig werden geringe Reste von Dispersionsfarben abgegeben, was die Kapazität des Sammelfahrzeuges unnötig reduziert.

Während der Sammlung dürfen nur zehn Leuchtstoffröhren oder Energiesparlampen abgegeben werden.

Die maximalen Abgabemengen pro Anlieferer haben sich nicht verändert. Es werden je Tour bis zu 100 Kilogramm oder Liter in maximal 20 Kilogramm- oder Liter-Originalgefäßen angenommen. Für private Haushalte ist die Sammlung kostenfrei.

Angenommen werden Sonderabfälle nur in der Abgabe-Verpackung, da das Umfüllen vor Ort nicht möglich ist. Bedenklich ist es, wenn unbekannte Flüssigkeiten in Getränkeflaschen abgegeben werden. Unbekannte Abfälle müssen vor Ort analysiert werden, um sie dem richtigen Entsorgungsweg zuzuordnen. Das bringt zeitliche und gesundheitliche Belastungen für das Fachpersonal mit sich und sollte daher vermieden werden.

Die Sonderabfälle können an jedem Standort unabhängig vom Wohnort abgegeben werden, falls man zum Beispiel vormittags am Arbeitsplatz ist. Auch für den Fall, dass der Termin vergessen oder verpasst wurde, hat man so immer noch die Möglichkeit, zu jedem beliebigen Haltepunkt der mobilen Schadstoffsammlung zu wechseln und dort die Sonderabfälle abzugeben.

„Aus aktuellen Anlass weisen wir darauf hin, dass es sich um einen Straftatbestand handelt, falls Sonderabfall außerhalb der Sammelzeit einfach an einem Haltepunkt abgestellt wird“, sagt Sylvia Weinert.

Abfallbesitzer müssen den Sonderabfall persönlich übergeben. Sonderabfälle stellen für Kinder eine große Gefahr da. Bei auffälligen Beobachtungen in diesem Zusammenhang ruft man die Polizei.

Wenn man den großen LKW der Firma Umweltservice Wartburgregion an dem angegebenen Haltepunkt des Fahrplans nicht gleich entdecken kann, sollte man sich etwas umschauen. Manchmal muss der Fahrer zum Beispiel wegen einer Baustelle oder parkenden Fahrzeugen ein paar Meter weiter fahren. „Das Schadstoffmobil kommt aber auf alle Fälle“, so Sylvia Weinert. Einen Ausfall der Sammlung habe es noch nie gegeben.

Zu den üblichen Öffnungszeiten können die Sonderabfälle auch täglich auf dem Wertstoffhof der Abfallentsorgungsanlage in Meißner-Weidenhausen (Telefon: 0 56 57/91 95 30) abgegeben werden.

„Beim Sonderabfall gilt: Vermeidung ist die beste Lösung! Hierzu gibt es viele Tipps. Fragen beantwortet die Umweltberaterin Gabriele Maxisch“, sagt Sylvia Weinert.

Die Termine kann man beim Werra-Meißner-Kreis (Telefon 0 56 51/30 2-47 51) oder beim Zweckverband Abfallwirtschaft (Telefon 0 56 57/9 89 50) erfragen oder auf den Internetseiten des Kreises werra-meissner-kreis.de oder des Verbandes zva-wmk.de einsehen. Gern gibt auch die örtliche Stadt- beziehungsweise Gemeindeverwaltung Auskunft.

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