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Defibrillator für die Mehrzweckhalle in Frankenhain übergeben

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Von: Eden Sophie Rimbach

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Gerüstet für den Ernstfall: René Hamann (von links), Britta Möckel-Simon, Ottmar Hildebrandt, Ralf Hohmann, Nina Patisson, Lars Schlender, Bürgermeister Friedel Lenze, Manfred Zindel, Lukas Möckel, Susanne Schäfer, Brigitte Werlich und Ortsvorsteher Bernd Müller mit dem neuen Defibrillator.
Gerüstet für den Ernstfall: René Hamann (von links), Britta Möckel-Simon, Ottmar Hildebrandt, Ralf Hohmann, Nina Patisson, Lars Schlender, Bürgermeister Friedel Lenze, Manfred Zindel, Lukas Möckel, Susanne Schäfer, Brigitte Werlich und Ortsvorsteher Bernd Müller mit dem neuen Defibrillator. © Eden Sophie Rimbach

Die Mehrzweckhalle in Frankenhain verfügt jetzt über einen Defibrillator. Die Spende der Firma Morgan Molten Metal Systems wurde jetzt übergeben.

Frankenhain – Gut sichtbar und gegen den frühen Verschleiß durch Kälte oder Kondenswasser beheizt: So soll der Defibrillator außen an der Mehrzweckhalle in Frankenhain angebracht werden. Denn im Ernstfall muss das Gerät schnell und zuverlässig einsatzbereit sein.

Übergeben werden konnte der komplett von Morgan Molten Metal Systems finanzierte Defibrillator für die Halle am Ortseingang in Richtung Frankershausen am Montagnachmittag. „Wir als dörfliche Gemeinschaft danken Ihnen für diese großartige Unterstützung“, richtete Manfred Zindel seine Worte an Nina Patisson, HR-Managerin (Verbindung zwischen Mitarbeitern und Unternehmensführung) und Prokuristin, und den Betriebsratsvorsitzenden Ralf Hohmann. Als Vorsitzender der Gruppe „Ü59“ des Feuerwehrvereins und somit als Teil des Vereinsvorstands hatte Zindel den Kontakt zur in Frankenhain ansässigen Firma gesucht. Denn nachdem Notfallsanitäter Niklas Möckel als Aktiver in Feuerwehr und TSV Frankenhain gemeinsam mit René Hamann von der Feuerwehr die Notwendigkeit eines Defibrillators für den Ort erkannt hatten, hatte die Feuerwehr gemeinsam mit den weiteren örtlichen Vereinen nach Finanzierungsmöglichkeiten für das insgesamt 1600 Euro teure Projekt gesucht.

Das Unternehmen hat selbst das gleiche Modell angeschafft, wird es gut sichtbar am Bürogebäude in der Noltinastraße 29 anbringen. Damit soll es gut sichtbar und am Platz vor dem Tor des Geländes zugänglich sein. Somit werden sich in Frankenhain bald zwei Geräte befinden, nachdem Frankershausen und Hitzerode bereits ausgestattet sind. Dass damit der letzte weiße Fleck in Berkatal geschlossen ist, betonte Bürgermeister Friedel Lenze. „Ein gutes Instrument, um die Zeit zu überbrücken, bis der Rettungsdienst da ist“, sagte Britta Möckel-Simon vom TSV. Der Defibrillator biete gute Unterstützung bei den Erstmaßnahmen. Wichtig sei das in Frankenhain auch vor dem Hintergrund der Entfernung, die ein Rettungswagen zurücklegen muss.

Lenze dankte allen, die sich dafür eingesetzt hatten, und betonte, wie wichtig es sei, dass Menschen da sind, die sich um die Wartung und das Bereitstellen von Informationen kümmern. Im kommenden Monat soll eine Schulung für die Betreuer der Geräte stattfinden. Auch Lars Schlender, Vorsitzender des Feuerwehrvereins, wird an der vom Hersteller angebotenen Veranstaltung teilnehmen. Das dort erlernte Wissen wird er in geplanten Veranstaltungen an die Vereine weitergeben, die dieses dann wiederum als Multiplikatoren teilen. Wie Schlender erklärt, gibt das Gerät nach Entnahme aus dem Kasten und Aktivierung Erklärungen, die durch Piktogramme unterstützt werden.

Die Wartung mit dem Austausch der Klebeelektroden nach zwei und Erneuerung der Batterie nach fünf Jahren soll dann gemeinsam mit dem des Geräts der Firma Morgan stattfinden. Das gute Verhältnis zwischen dem Unternehmen und Frankenhain betonte Zindel, dessen Dank für die Zusammenarbeit auch Desireé Bachner, Unternehmenskommunikation, galt. Patisson erklärte, wie wichtig diese Verbindung für sie sei. (Eden Sophie Rimbach)

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