Kathrin Münkel setzt auf‘s Miteinander

Sie will den Eschweger Heuberg lebenswerter gestalten

Quartiersmanagerin: Kathrin Münkel.
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Quartiersmanagerin: Kathrin Münkel.

Der Eschweger Heuberg hat eine neue Quartiersmanagerin. Kathrin Münkel will verstärkt auf das Miteinander setzen. 

Eschwege – Den Eschweger Stadtteil Heuberg lebendiger gestalten und zu einem friedlichen Lebensmittelpunkt für alle Bewohner machen, das ist das erklärte Ziel der neuen Quartiersmanagerin Kathrin Münkel. Die 41-jährige Sozialpädagogin nimmt sich seit November vergangenen Jahres dieser Aufgabe an und freut sich auf integrative Projekte, neue Kontakte und das gelebte Miteinander des durchmischten Stadtteils.

Erschwert wird der Neu-Eschwegerin, die erst vor Kurzem mit der Familie aus Hamburg nach Niederhone gezogen ist, die Kontaktaufnahme zu Bewohnern, Organisationen und Vereinen durch die aktuelle Pandemiesituation. „Der Fokus liegt derzeit auf der Umsetzung von Online-Projekten“, erklärt Kathrin Münkel und weist auf den neuen Instagram-Auftritt des Stadtteils (meinheuberg) sowie die relaunchte Internetseite (heuberg.jimdofree.com) hin.

Die Social-Media-Arbeit wird von dem hauptsächlich ehrenamtlichen Team geleistet. In Kürze will das Redaktionsteam auch eine Imagebroschüre über den Heuberg auflegen, die frisch Zugezogenen als Leitfaden dienen soll. „Damit wollen wir neue Heuberger willkommen heißen und einen Überblick über Vereine, Organisationen, Anlaufstellen und Firmen geben.“ Als Quartiersmanagerin begleitet Kathrin Münkel ehrenamtliche Projekte, bringt die unterschiedlichen Akteure aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft zusammen, kümmert sich um die Drittmittelakquise und sucht Mitwirkende, die Lust darauf haben, ihren Stadtteil zu gestalten. Wie etwa beim Gemeinschaftsprojekt „Gaia“, einem Zusammenschluss von Hobbygärtnern, die gerade eine Totholzhecke anlegen und eigene Akzente auf dem Heuberg setzen.

Als wichtige Aufgabe sieht sie auch die Einbindung von Senioren, die gerade in dieser Zeit von vielen sozialen Möglichkeiten abgeschnitten seien. Unterstützt wird die Sozialpädagogin, die in ihrem Berufsleben hauptsächlich im Gemeinwesen tätig war, durch einen jungen Freiwilligen, der sein FSJ je zur Hälfte im Quartiersmanagement und der evangelischen Kirchengemeinde absolviert. (mas)

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