Kreative Lernmethoden schaffen Platz für Kunst und Kultur im Schulalltag

Die Friedrich-Wilhelm-Schule in Eschwege ist erneut als Kultur-Schule zertifiziert worden

Die Rezertifizierung zur Kultur-Schule mit musikalischer Begleitung der Steel-Drums-Band der Friedrich-Wilhelm-Schule.
+
Die Rezertifizierung zur Kultur-Schule mit musikalischer Begleitung der Steel-Drums-Band der Friedrich-Wilhelm-Schule.

Die Eschweger Friedrich-Wilhelm-Schule wurde erneut vom hessischen Bildungsministerium als Kulturschule zertifiziert.

Eschwege – Ein Kalender mit gemalten Bildern der Schüler, ein Musikvideo des Schülerchors, ein FWS-Forum, die Forscherklasse und noch vieles mehr: Die Friedrich-Wilhelm-Schule wurde nicht ohne Grund erneut als Kultur-Schule zertifiziert. Mit einer kleinen Feier in der Aula konnte die FWS das Zertifikat zum zweiten Mal entgegennehmen.

Der Auftrag dieses Zertifikats ist es, ein künstlerisches Lehrprogramm für die Schüler der Jahrgänge fünf bis zehn auszuarbeiten. Darin sollen kreative Lernmethoden in allen Fächern entwickelt werden, was mehr Raum für Kunst und Kultur schaffen soll.

Anna-Helen Thüne, Katharina Calverase und Andrea Swoboda, die Lehrerinnen vom Team Kultur-Schule der FWS, das Kollegium, einige Schüler, Vertreterinnen des Büros für kulturelle Bildung und ehemalige Schüler waren am Mittwochnachmittag in der Aula versammelt. Schulleiterin Dr. Birgit Renke bedankt sich bei allen Schülerinnen und Schülern „ohne die geht natürlich überhaupt nichts an Schule. Wir haben hier ein riesengroßes Potenzial an Begabungen und Interessen. Wir haben aus diesem ganz großen Topf schöpfen können - das war erst mal die Basis, überhaupt als Kulturschule uns aufstellen zu können“. Die beiden Vertreterinnen des Büros für kulturelle Bildung übergaben das Zertifikat Kultur-Schule. Sie lobten die Arbeit der Lehrer und Schüler und erläuterten das Angebot (siehe Kasten).

Im Anschluss an die feierliche Übergabe gab es einen kleinen Rundgang mit Einblicken in die kreative Umsetzung des Lehrstoffes. Es wurden beispielsweise Videoclips abgespielt, bei denen die Schüler der fünften Klassen mit selbst gebastelten Instrumenten, wie Dosen, Flaschen oder Stiften, Melodien spielten. Auch im Chemieraum der Friedrich-Wilhelm-Schule werden kreative Zugänge geschaffen. Dort wurden Videos gezeigt, in denen die Schüler Reaktionsmechanismen szenisch darstellen. Im Kunstraum wurden verschiedene Kunstprojekte der Schüler ausgestellt und Bilder der Klimamesse gezeigt, die pandemiebedingt nicht wie geplant stattfinden konnte. (Patrizia John)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.