Udo gratulierte persönlich

Die Panikgenossen gewinnen beim Deutschen Rock- und Pop-Preis

Die Panikgenossen freuen sich gemeinsam über ihre Preise: Stephan Reinhold, von links, Torsten Risch, Peggy Lienhop, Christian Pietsch (Udomat), Inna Kellermann, Thomas Jung, Heiko Rühl, Kai Kilian und Laura-Marie Gerlach. Es fehlt Bandmitglied Christoph Blaszak.
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Die Panikgenossen freuen sich gemeinsam über ihre Preise: Stephan Reinhold, von links, Torsten Risch, Peggy Lienhop, Christian Pietsch (Udomat), Inna Kellermann, Thomas Jung, Heiko Rühl, Kai Kilian und Laura-Marie Gerlach. Es fehlt Bandmitglied Christoph Blaszak.

Es ist offiziell: Udomat und die Panikgenossen haben beim Deutschen Rock- und Pop-Preis am Wochenende gleich zwei Preise abgeräumt.

Hessisch Lichtenau – Über den ersten Platz in der Kategorie „Beste Cover- oder Tributeband“ freuen sich Christian Pietsch, wie der Neu-Quenteler Udomat mit bürgerlichem Namen heißt, und seine Band-Kollegen besonders. „Das ist wirklich eine Auszeichnung“, sagt Pietsch. Aber auch der zweite Platz in der Rubrik Beste Rock-Band Deutschlands hat bei der gemeinsamen Probe am Samstagabend für Jubel gesorgt.

Eigentlich hätten Udomat und die Panikgenossen beim Live-Finale in Siegen auf der Bühne stehen, erst ihren Song „Alles geht“ performen und dann den Preis entgegennehmen sollen. Corona machte der geplanten Veranstaltung aber einen Strich durch die Rechnung, sie musste ausfallen. Und so wurden die Urkunden wenig spektakulär mit der Post an die Preisträger verschickt.

Schon am Freitag kamen die beiden Umschläge bei Christian Pietsch im Hessisch Lichtenauer Stadtteil Quentel an. Geöffnet wurden sie aber erst am Samstag, dem Tag des eigentlichen Finales, im Beisein aller Bandmitglieder.

„Udo rief am späten Abend noch an und gratulierte uns persönlich am Telefon“, freut sich Christian Pietsch. Für viele Bandmitglieder das erste Mal, dass sie ihr großes Vorbild am Telefon hatten. Schon im Vorfeld hatte Lindenberg eine Videobotschaft geschickt und Udomat und den Panikgenossen viel Glück für den Abend der Preisverleihung gewünscht. Eine weitere Videobotschaft erreichte die Band von ihrem Eschweger Musikerkollegen G. G. Anderson, auch er drückte den Nominierten die Daumen – mit Erfolg.

Geprobt wurde dann noch gemeinsam der neueste Udo-Lindenberg-Song „Kompass“, den die Panikgenossen auch baldmöglichst live aufführen wollen. Außerdem wird weiter an eigenen Stücken gearbeitet, so Pietsch, mit der Titel „Alles geht“ ist im September bereits die zweite eigene Single der Band erschienen.

Einen ganz anderen Auftritt hat Christian Pietsch am kommenden Sonntag, dem zweiten Weihnachtsfeiertag. Denn dann ist er ab 20.15 Uhr als Lindenberg-Double im Tatort „Alles kommt zurück“ zu sehen – gemeinsam mit Udo Lindenberg und der Ermittlerin Maria Furtwängler.

Gedreht wurde im April zwei Tage lang im Hotel Atlantic in Hamburg. Nur wenige Wochen vorher habe Christian Pietsch von Lindenbergs PR-Manager einen Anruf erhalten, erzählt er, und sei gefragt worden, ob er mitmachen möchte. „Die Antwort war sofort ,Ja’“, so Udomat.  (hbk)

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