Filme unter freiem Himmel

Ortsbeirat will Gemeinschaftsgefühl stärken: Dorfkino für Einwohner Wommens

Gemeinschaft fördern: Die Mitglieder des Ortsbeirates Wommen von links André Borghorst (Ortsvorsteher), Joachim Nölker, Rainer Müller, Stefan Führer und Heiko Berger (es fehlen: Mark Eisenberg und Rene Steinbrück). Sie wollen die Dorfgemeinschaft nach den Einschränkungen durch die Coronapandemie mit einem Kinoabend wieder aufleben lassen.
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Gemeinschaft fördern: Die Mitglieder des Ortsbeirates Wommen von links André Borghorst (Ortsvorsteher), Joachim Nölker, Rainer Müller, Stefan Führer und Heiko Berger (es fehlen: Mark Eisenberg und Rene Steinbrück). Sie wollen die Dorfgemeinschaft nach den Einschränkungen durch die Coronapandemie mit einem Kinoabend wieder aufleben lassen.

Der Ortsbeirat Wommens will Gemeinschaftsgefühl stärken: Ein Dorfkino für die Einwohner ist geplant.

Wommen – Popcorn knabbern und gemeinsam mit Familie, Freunden und Nachbarn unter freiem Himmel einen Film anschauen. Das möchte der Ortsbeirat Wommen den Menschen in dem Herleshäuser Ortsteil Ort anbieten, sobald es die Situation wieder zulässt. „Von den Leuten hören wir, sie wollen wieder raus und sich treffen“, berichtet Ortsvorsteher André Borghorst.

Diese Sehnsucht der Wommener will der Ortsbeirat, bestehend aus Borghorst, Heiko Berger, Mark Eisenberg, Stefan Führer, Rainer Müller, Joachim Nölker und Rene Steinbrück, aufgreifen und mit einem Kinoabend gleichzeitig etwas für die Gemeinschaft tun.

„Das soll eine Veranstaltung nur für das Dorf werden“, so Borghorst. Ein genaues Datum gibt es noch nicht. Abhängig von der Coronapandemie soll die Veranstaltung geplant werden.

Ausstattung für Kinoabend ist bereits vorhanden

Die notwendige Ausstattung für den Kinoabend ist bereits vorhanden. Einen Beamer haben sich die Wommener nach der erfolgreichen 750-Jahrfeier (2018) zugelegt. Damals wurde eigens ein Förderverein gegründet. Heute profitiert Wommen davon, sind sich die Männer aus dem Ortsbeirat einig.

Schließlich könnten so immer wieder Einnahmen generiert werden, die dann erneut in die Verschönerung und die Erweiterung der Ausstattung des Ortes investiert werden können.

Das Dorfkino gab es bereits vor Ausbruch der Coronapandemie. Ab Winter 2019 veranstaltete der Förderverein bereits Kinoabende im Dorfgemeinschaftshaus. Ganz offiziell mit Lizenz, erläutert Borghorst. Das heißt, die Wommener können sich Filme gegen Aufpreis leihen und bekommen Filmplakate zur Ankündigung für ihr Dorfkino. Dafür müssen sie einen Teil der Eintrittsgelder abgeben.

Bei den Wommenern war in der Vergangenheit auch das eigens für die Kinder eingerichtete Kinderkino am Sonntagnachmittag beliebt. Unterstützt werden die Wommener bei ihrem Vorhaben auch von dem Herleshäuser Unternehmer Claus Ellenberger. Er stellte zum Beispiel schon im vergangenen Sommer in Wommen das Gelände zur Verfügung, auf dem dann auch ein Open-Air-Kino veranstaltet werden konnte.

Auch Bürgerversammlungen soll es wieder geben

„Wir sind wirklich dankbar für die Unterstützung“, so die Mitglieder des Ortsbeirates. Nur beim Kino soll es aber nicht bleiben, sind sich die Mitglieder des Ortsbeirates einig. In Zukunft soll auch die Bürgerversammlung wieder ins Leben gerufen werden, bei der die Wommener mit den Mitgliedern des Ortsbeirates ins Gespräch kommen und Wünsche sowie Kritik anbringen können. Das Angebot sei vor der Pandemie gut angekommen.

„Es war mit einem gemütlichen Tag verbunden“, berichtet Borghorst, der den Posten des Ortsvorstehers in Wommen erst kürzlich von Joachim Nölker übernommen hat. „Nach 15 Jahren war es genug“, erklärt Nölker. Weiterhin ehrenamtlich engagieren für Wommen will er sich aber auch weiterhin. Nur eben jetzt als stellvertretender Ortsvorsteher und Mitglied des Ortsbeirates.

Kontakt: Wer schon jetzt oder in Zukunft ein Anliegen hat, kann sich unter der Mail-Adresse ortsvorsteher.wommen@t-online.de an André Borghorst wenden. (Hanna Maiterth)

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