„So etwas habe ich noch nicht gesehen“ - Unwetter in Hundelshausen

Hessisch Lichtenau/Hundelshausen. „So etwas habe ich noch nicht gesehen“, sagte Erich Hildebrand, Stadtbrandmeister von Hessisch Lichtenau. Er traute seinen Augen nicht als er gestern Nachmittag zur Einsatzstelle an der Breslauer Straße kam.

Hagel über dem Werra-Meißner-Kreis

Hagel über dem Werra-Meißner-Kreis © HNA
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Hagel über Hundelshausen
Hagel über Hundelshausen © Michaelis
Hagel über Hundelshausen
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Hagel über Hundelshausen
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Hagel über Hundelshausen
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Hagel über dem Werra-Meißner-Kreis © HNA
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Hagel über dem Werra-Meißner-Kreis
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Hagelschlag in Hundelshausen – Feuerwehr mit über 150 Einsätzen

Das Dach des zu einem Kunststoff verarbeitenden Betrieb gehörenden Wohnhauses lag auf dem Hof. Bei dem Unwetter hatte eine mächtige Böe die gesamte Dachkonstruktion erfasst und herabgerissen. Teile wurden auf die Dächer der angrenzenden Produktionshallen geschleudert. Die entstandenen Schäden konnten noch nicht genau festgestellt werden. Der Besitzer und seine Lebensgefährtin waren während des Unwetters nicht vor Ort und erfuhren erst durch einen Anruf von dem Unglück. Die Wehren aus Fürstenhagen versuchten das Wohnhaus mit Planen abzudichten.

Alles runter: Dieses Gebäude in Hessisch Lichtenau wurde komplett abgedeckt. Später brachten Einsatzkräfte Planen zum Schutz vor dem Regen an. Foto: zgg

Ähnlich große Schäden richtete der Sturm in Hundelshausen an. Mehrere Menschen erlitten Verletzungen durch die großen Hagelkörner. Besonders dramatisch war die Situation am Festplatz bei der 900-Jahr-Feier. Dort feierten viele Menschen, als sie von dem Unwetter regelrecht überrascht wurden. Zuvor waren tausende auf den Straßen, als der Festzug durch den Ort zog.

Als das Unwetter hereinbrach, herrschten zeitweise panikartige Zustände im Zelt, berichteten Augenzeugen. Eltern suchten ihren Nachwuchs. Einige Kinder waren von den Fahrgeschäften ins Zelt gelaufen. Dabei fielen ihnen riesige Hagelkörner auf den Kopf. Einige erlitten Kopfplatzwunden.

Großeinsatz für Feuerwehr

Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot in Hundelshausen. Stadtbrandinspektor Hans-Heinz Staude berichtete, dass die Einsatzkräfte die Meldung erhielten, im Zelt sei eine Panik ausgebrochen. Zeitweise hatten die Feuerwehrleute den Kontakt zur Leitstelle verloren. Die Funkverbindungen waren zusammengebrochen.

Nichts geht mehr: Wegen des starken Hagels wurde die Straße zwischen Hundelshausen und Trubenhausen gesperrt. Foto: E. Meyer

Es sei schnell gelungen, die Ruhe wieder herzustellen, sagte Staude. Einsatzkräfte sorgten dafür, dass die Eingänge zum Zelt frei blieben. So konnte der Rettungsdienst schnell zu den Verletzten vorrücken. Vor der Bühne wurde ein kleines Krankenlager aufgebaut.

Auch die Organisatoren der 900-Jahr-Feier standen unter dem Eindruck der Ereignisse. „Gut, dass alle im Zelt geblieben sind“, sagte Stefan Fischer vom Vorstand der GbR 900 Jahre Hundelshausen. Dort, wo Eltern ihre Kinder vermissten, sei es schnell gelungen, sie zusammenzuführen. „Wir haben die Ruhe bewahrt.“

Draußen begannen indes die Aufräumarbeiten. In einigen Straßen waren so viele Hagelkörner, dass sie mit Radladern und Baggern zusammengeschoben werden mussten. Die Mengen verstopften zeitweise die Kanäle, die Wassermassen konnten nicht abfließen. (clm/zgg)

Hintergrund - Schäden noch nicht abzuschätzen

Seriöse Erkenntnisse über die Höhe der Schäden lagen am Abend noch nicht vor. Angesichts abgedeckter Dächer und zerstörter Glasscheiben dürften sie bei mehreren tausend Euro liegen.

Kreisbrandinspektor Christian Sasse sagte am Abend, noch habe man keinen Überblick über die Schäden. Zumal davon auzugehen sei, dass auch zahlreiche Autos durch die großen Hagelkörner beschädigt sein dürften. Die Feuerwehren waren zusammen mit den Straßenmeistereien bis in den Abend damit beschäftigt Fahrbahnen von Hagel, Schlamm, Geröll und Bäumen zu befreien. Die meisten Einsätze habe es im Bereich Hessisch Lichtenau gegeben, so Sasse. (clm)

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