Heimatverein erhält 4000 Euro

Ein Schuppen für die Geräte in Abterode

Bei der symbolischen Übergabe: 4000 Euro spendete die VR Bank für die Errichtung des Schuppens, in dem künftig die Maschinen sicher untergebracht werden können.
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Bei der symbolischen Übergabe: 4000 Euro spendete die VR Bank für die Errichtung des Schuppens, in dem künftig die Maschinen sicher untergebracht werden können.

Es sollte eigentlich ein Trecker mit Mähwerk werden. Der Heimatverein Abterode braucht das Gerät dringend, um auch in Zukunft die wöchentlich anfallenden gemeinnützigen Arbeiten in Abterode erledigen zu können.

4000 Euro hatte die VR-Bank Mitte schon als Spende dafür zugesagt. Doch dann konnte der Kauf erst mal nicht realisiert werden.

Der Heimatverein benötigte aber ebenfalls einen Schuppen auf seinem Hof. „Seit Jahren plante der Verein den Bau eines neuen Geräteschuppens als Ersatz für die im Laufe der Jahre an- und umgebauten Überdachungen“, sagt Bernd Füllgrabe, Vorsitzender des Heimatvereins.

„Hintergrund ist, dass die bei verschiedenen Privatleuten ausgelagerten Maschinen und Geräte des Vereins wieder auf dem Vereinsgelände, wo sie gebraucht werden, verschlossen und diebstahlssicher untergebracht werden können.“ Der kommende Trecker könnte dann auch irgendwann in diesem Gebäude unterkommen.

Also stellte Bernd Füllgrabe der VR-Bank den Bauplan des Schuppens vor, und Vorstand Uwe Linnenkohl genehmigte die Umwidmung der Spende. Der Bau begann im Frühjahr dieses Jahres, 410 Stunden Eigenarbeit steckten die Männer des Heimatvereins in die Errichtung des Schuppens, der dann im September mit dem Innenausbau fertig wurde. Insgesamt kostete der Bau 11 500 Euro, eingerechnet der Kosten für bereits vorhandenes Baumaterial.

„Für die langjährige Unterstützung unserer Projekte, die wir stets im Interesse der Allgemeinheit durchführen, möchte ich mich herzlich bei der VR-Bank Mitte bedanken“, sagte Bernd Füllgrabe.

Uwe Linnenkohl, Wolfgang Wüßtefeld, Armin Eberhardt und Sandra Volkmar von der VR-Bank überzeugten sich vor Ort vom Gelingen des Projekts. „Unser Motto lautet aus der Region für die Region“, sagte Uwe Linnenkohl. „Zum einen ist uns wichtig, dass die Infrastruktur für die Bürger aufrechterhalten werden kann, außerdem wollen wir mit unseren Spenden das Ehrenamt unterstützen.“

In Sachen Holzbau sind die Männer des Heimatvereins Abterode äußerst versiert. Sie schlagen das Bauholz für ihre Projekte selbst im Wald, rücken es und bringen es ins Sägewerk.

Anschließend muss das Holz fünf bis sechs Jahre ablagern, bevor etwa die beliebten Sitzbänke daraus entstehen können. Inmitten des gelagerten Holzes wurde so auch an diesem Abend die Einweihung des Schuppens gefeiert, mit Bratwürstchen und anderen Spezialitäten aus der Hausschlachtung.

Enkel Lennox ist immer mit dabei, und passt genau auf, was sein Opa, Bernd Füllgrabe, so macht. So scheint der Heimatverein, der in seiner Werkstatt auch mit Kindern Nistkästen für Vögel baut, erstmal keine Nachwuchsprobleme zu haben.

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