Für eine bessere Lebensqualität

Regionales Entwicklungskonzept geht in neue Runde

Freuen sich über die Förderzusage: , Vorsitzende Helga Kawe (Hebenshausen/links) und Geschäftsführerin Sabine Wilke vom Verein für Regionalentwicklung Werra-Meißner (VfR). Foto: Forbert

Werra-Meißner. Die gute Nachricht kam noch vor dem Jahreswechsel: Auch für die nächsten sieben Jahre wird der Werra-Meißner-Kreis Geld von EU, Bund und Land aus der Leader-Förderung erhalten.

2,18 Millionen Euro wurden für Projekte zum Weiterentwickeln der Region zugesagt. Schon im Frühjahr sollen die ersten neuen Projekte starten, freuen sich jetzt Vorsitzende Helga Kawe und Geschäftsführerin Sabine Wilke vom Verein für Regionalentwicklung (VfR). Der Verein kümmert sich um die Leader-Projekte.

Das „Repaircafé“ im Familienzentrum Bad Sooden-Allendorf beispielsweise will schon am 29. Januar erstmals seine Tür öffnen. Es ist eines von 25 Startprojekten, die für die neue Förderperiode bis 2020 benannt wurden. Darunter sind auch neun so genannte Leuchtturm-Projekte.

Aus 200 Projektideen, die bei einer Auftaktveranstaltung im Frühjahr 2014 mit 220 Personen gesammelt worden waren, wurden 120 konkrete Projekte in mehreren Arbeitsgruppen weiterentwickelt. 25 davon reiften schon soweit, dass sie als mögliche Startprojekte für die ersten zwei Jahre der Umsetzungsphase ins regionale Entwicklungskonzept kamen.

Darin geht es wieder um die regionale Wertschöpfung mit dem Erhalten und Schaffen von Arbeitsplätzen bei kleinen Unternehmen. Das Projekt Praxis-Pool will beispielsweise Jugendlichen heimische Unternehmen vorstellen.

Das zweites Handlungsfeld betrifft die Lebensqualität. Ziele sind dabei unter anderem eine Verbesserung der Infrastruktur auf dem Dorf durch ein „Lebendiges Wartezimmer“ und das Beseitigen von Leerständen.

Neu hinzu kam das Feld „Kultur und Bildung“. Dabei geht es beispielsweise darum, die ehrenamtlichen Kulturschaffenden zu unterstützen. Auch wollen Jugendliche eine App für Gleichaltrige zu aktuellen Themen und Freizeitaktivitäten erarbeiten. (sff)

Ein ausführliches Interview mit Helga Kawe zum Thema lesen Sie in der gedruckten Montagsausgabe der HNA-Witzenhäuser Allgemeinen.

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