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Gewinnspiel der Quartierssanierung: Innovative Ideen rund um das Energiesparen prämiert

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Vor dem Hochzeitshaus in Eschwege: die ausgezeichneten Gewinner des Wettbewerbs zum Thema Energiesparmaßnahmen.
Vor dem Hochzeitshaus in Eschwege: die ausgezeichneten Gewinner des Wettbewerbs zum Thema Energiesparmaßnahmen. © Diana Wetzestein

Eschwege – Vor dem Hochzeitshaus Eschwege haben sich jüngst die Teilnehmer eines Wettbewerbs getroffen, bei dem gute Lösungen zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen und Energiesparmaßnahmen eingeschickt werden konnten.

„Wir waren vor allem auf realisierbare Beispiele gespannt und bedanken uns bei allen Teilnehmern für ihre Einsendungen und vor allem dafür, dass wir sie mit anderen teilen dürfen“, sagte der Erste Kreisbeigeordnete Rainer Wallmann als Projektleiter der Quartierssanierung. Alle Teilnehmer hatten die Chance auf den Hauptpreis, die steckerfertige Photovoltaik-Anlage (PV) sowie weitere sechs Solarpreise. „Unter den Einsendungen aus den sechs Quartieren haben wir zusätzlich eine steckerfertige PV-Anlage verlost, da dort die Arbeits- und Förderschwerpunkte der Quartierssanierung im Werra-Meißner-Kreis liegen“, sagte Wallmann.

Mike und Hendrik Zindel aus Germerode

Das erste Los fiel auf Mike und Hendrik Zindel aus dem Quartier Meißner-Germerode. Sie stellten im Wettbewerbsbeitrag ihr Projekt „60er-Jahre-Haus“ vor: Die Gebäudehülle, Fassade, Fenster, Türen und Dachfläche gedämmt, eine Photovoltaikanlage mit Stromspeicher installiert, die Ölheizung ausgebaut und eine Wärmepumpe eingebaut, als Back-Up-Heizung wurde ein Scheitholzkamin mit Schamott-Wärmespeicher eingebaut.

Für Ellershausen hatte Lars Stöber einen Beitrag eingeschickt. „Ist ein Nahwärmenetz in Ellershausen umsetzbar? Damit beschäftigen wir uns in Ellershausen. Die Idee hat im Herbst 2021 aufgrund von Gesprächen unter einigen Dorfbewohnern rund um das Thema Zukunft und Heizen an Fahrt aufgenommen“, so Stöber. Bei einem Infoabend im Mai 2022 wurde die Idee den Bürgern vorgestellt und erste Fragen wurden beantwortet; danach Daten von Gebäuden, Heiztechnik und Verbräuchen gesammelt. Jetzt soll eine erste „Vormachbarkeitsanalyse“ erfolgen. Ellershausen bekommt mit der steckerfertigen PV-Anlage ein erstes Modul als Symbol für den neuen Weg.

Weitere Preise gingen an René Skorczewski aus Rambach, Thomas Richter, Claudia Rabe und Stefan Altmann aus Eschwege, Martin Trebing aus Großalmerode und Heide Göttlicher aus Bad Sooden-Allendorf. Insgesamt wurden leider nur zwölf Beiträge eingeschickt.

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