Öffnung nach über 200 Tagen

Öffnung der Außengastronomie am Wochenende: „Es war Freude pur“

Richtig viel los: Im „Hemingway“ und im Eiscafé am Marktplatz ließen sich die Menschen wieder mit Freude bewirten.
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Richtig viel los: Im „Hemingway“ und im Eiscafé am Marktplatz ließen sich die Menschen wieder mit Freude bewirten.

Am vergangenen Wochenende durfte erstmals seit langer Zeit wieder die Außengastronomie im Werra-Meißner-Kreis öffnen. Wir waren dabei.

Eschwege/Reichensachsen – Die ersten Gäste kamen schon am Morgen. Als Harald Diegel seine Gaststätte „Ab und zu“ in Reichensachsen aufsperrte, waren gleich ein paar junge Gäste da, die sich Tische im Außenbereich an der Landstraße gesichert hatten. Und sie waren gekommen, um zu bleiben. Bis zum Abend nutzten sie die Möglichkeiten, zum ersten Mal seit dem 2. November wieder ein frisch gezapftes Bier in der Gaststätte zu trinken. „Das war ein sensationeller Tag“, sagt Wirt Harald Diegel.

Verhaltener Start

In Eschwege startete der erste Öffnungstag der Gastronomie nach 204 Tagen Schließung verhalten. Am Sonntagmorgen waren zwar schon viele Tische und Stühle in der Innenstadt aufgebaut, die Gäste blieben aber noch fern.

Nach dem Mittag füllten sich die Reihen in Kneipen und Café zusehends. Restaurants hatten am ersten Tag nach sieben Monaten Lockdown oftmals noch nicht geöffnet. Viele wollen in der Woche nach Pfingsten starten, wie eine stichprobenartige Abfrage ergab.

Im Restaurant

Genau wie im „Ab und zu“ wurden in der „Schenke“ in Völkershausen auch Speisen angeboten. Am Sonntag wurde das Angebot noch nicht so stark nachgefragt, am Montag hingegen sehr, berichtet Wirtin Antje Sommer. Viele Radler waren entlang der Werra unterwegs, die auch einkehren wollten.

Reservierungen wurden deswegen im Vorhinein nicht vergeben. „Wenn das Wetter so gut ist wie am Montag, müssen wir eine Balance zwischen dem Essen vor Ort und dem Außer-Haus-Verkauf finden“, sagt Sommer. Beides unter Volllast zu fahren werde schwierig. Was überwiegt: „Es ist ein gutes Gefühl wieder aufzumachen.“

Coronatests

Wer sich in der Außengastronomie bewirten lassen wollte, musste beim Aufstehen Maske tragen, durfte sich nur mit einem weiteren Haushalt am Tisch niederlassen und musste negativ getestet sein - hinzu kommen vollständig geimpfte Personen und Genesene. Der Nachweis für einen negativen Coronatest musste aus einem offiziellen Testzentrum stammen oder vor Ort erledigt werden. Über die Feiertage hatten die meisten Testzentren allerdings geschlossen.

Schnell hatte sich herumgesprochen, wo geöffnet war. In Hoheneiche war Pfingstmontag geöffnet, in Bad Sooden-Allendorf beispielsweise am Pfingstsonntag. Mit dem Zug und mit dem Auto sind beispielsweise einige Reichensächser nach Bad Sooden-Allendorf gefahren, haben sich testen lassen, um dann anschließend im „Ab und zu“ in Reichensachsen einzukehren.

Aber auch, wer keinen Test vorweisen konnte, wurde nicht abgewiesen. Vor Ort, unter den Augen des Personals, konnte man sich ebenfalls testen. „Das hat dann ein großes Bier gekostet“, sagt Diegel, der damit umgerechnet 3,40 Euro für den Test genommen hat.

In der Kneipe

Richtig voll war es am Sonntagnachmittag in der Sonne auf dem Marktplatz in Eschwege. Sowohl im Eiscafé als auch im „Hemingway“ waren alle Tische besetzt. „Es war Freude pur“, sagt Hemingway-Wirt Dieter Füllgraf nach dem ersten Öffnungstag seit dem 2. November, nachdem er mit vielen Gästen ins Gespräch gekommen war.

„Es hat wahnsinnig Spaß gemacht.“ Die Gäste seien freundlich und dankbar gewesen, mal wieder ausgehen zu können. Auch am Pfingstmontag war in der Kneipe noch mal richtig viel los. Alle Gäste seien sehr diszipliniert gewesen, berichtet Füllgraf. Am Hintereingang hatten sie eine Teststelle eingerichtet.

Kontrollen

Die Polizei und das Ordnungsamt waren sowohl am Sonntag als auch am Montag in der Innenstadt unterwegs. „Die Außengastronomie wurde verstärkt bestreift“, berichtet Polizeisprecher Thorsten Lahn.

Außengastronomie entlang der Werra hat wieder geöffnet

Seit Sonntag darf die Gastronomie ihre Außenbereiche wieder öffnen. Ein kleiner Überblick, was zwischen Völkershausen und Eschwege los war.
Seit Sonntag darf die Gastronomie ihre Außenbereiche wieder öffnen. Ein kleiner Überblick, was zwischen Völkershausen und Eschwege los war.  © Tobias Stück
Seit Sonntag darf die Gastronomie ihre Außenbereiche wieder öffnen. Ein kleiner Überblick, was zwischen Völkershausen und Eschwege los war.
Seit Sonntag darf die Gastronomie ihre Außenbereiche wieder öffnen. Ein kleiner Überblick, was zwischen Völkershausen und Eschwege los war.  © Tobias Stück
Seit Sonntag darf die Gastronomie ihre Außenbereiche wieder öffnen. Ein kleiner Überblick, was zwischen Völkershausen und Eschwege los war.
Seit Sonntag darf die Gastronomie ihre Außenbereiche wieder öffnen. Ein kleiner Überblick, was zwischen Völkershausen und Eschwege los war.  © Tobias Stück
Seit Sonntag darf die Gastronomie ihre Außenbereiche wieder öffnen. Ein kleiner Überblick, was zwischen Völkershausen und Eschwege los war.
Seit Sonntag darf die Gastronomie ihre Außenbereiche wieder öffnen. Ein kleiner Überblick, was zwischen Völkershausen und Eschwege los war.  © Tobias Stück
Seit Sonntag darf die Gastronomie ihre Außenbereiche wieder öffnen. Ein kleiner Überblick, was zwischen Völkershausen und Eschwege los war.
Seit Sonntag darf die Gastronomie ihre Außenbereiche wieder öffnen. Ein kleiner Überblick, was zwischen Völkershausen und Eschwege los war.  © Tobias Stück
Seit Sonntag darf die Gastronomie ihre Außenbereiche wieder öffnen. Ein kleiner Überblick, was zwischen Völkershausen und Eschwege los war.
Seit Sonntag darf die Gastronomie ihre Außenbereiche wieder öffnen. Ein kleiner Überblick, was zwischen Völkershausen und Eschwege los war.  © Tobias Stück
Seit Sonntag darf die Gastronomie ihre Außenbereiche wieder öffnen. Ein kleiner Überblick, was zwischen Völkershausen und Eschwege los war.
Seit Sonntag darf die Gastronomie ihre Außenbereiche wieder öffnen. Ein kleiner Überblick, was zwischen Völkershausen und Eschwege los war.  © Tobias Stück
Seit Sonntag darf die Gastronomie ihre Außenbereiche wieder öffnen. Ein kleiner Überblick, was zwischen Völkershausen und Eschwege los war.
Seit Sonntag darf die Gastronomie ihre Außenbereiche wieder öffnen. Ein kleiner Überblick, was zwischen Völkershausen und Eschwege los war.  © Tobias Stück
Seit Sonntag darf die Gastronomie ihre Außenbereiche wieder öffnen. Ein kleiner Überblick, was zwischen Völkershausen und Eschwege los war.
Seit Sonntag darf die Gastronomie ihre Außenbereiche wieder öffnen. Ein kleiner Überblick, was zwischen Völkershausen und Eschwege los war.  © Tobias Stück
Seit Sonntag darf die Gastronomie ihre Außenbereiche wieder öffnen. Ein kleiner Überblick, was zwischen Völkershausen und Eschwege los war.
Seit Sonntag darf die Gastronomie ihre Außenbereiche wieder öffnen. Ein kleiner Überblick, was zwischen Völkershausen und Eschwege los war.  © Tobias Stück
Seit Sonntag darf die Gastronomie ihre Außenbereiche wieder öffnen. Ein kleiner Überblick, was zwischen Völkershausen und Eschwege los war.
Seit Sonntag darf die Gastronomie ihre Außenbereiche wieder öffnen. Ein kleiner Überblick, was zwischen Völkershausen und Eschwege los war.  © Tobias Stück
Seit Sonntag darf die Gastronomie ihre Außenbereiche wieder öffnen. Ein kleiner Überblick, was zwischen Völkershausen und Eschwege los war.
Seit Sonntag darf die Gastronomie ihre Außenbereiche wieder öffnen. Ein kleiner Überblick, was zwischen Völkershausen und Eschwege los war.  © Tobias Stück
Seit Sonntag darf die Gastronomie ihre Außenbereiche wieder öffnen. Ein kleiner Überblick, was zwischen Völkershausen und Eschwege los war.
Seit Sonntag darf die Gastronomie ihre Außenbereiche wieder öffnen. Ein kleiner Überblick, was zwischen Völkershausen und Eschwege los war.  © Tobias Stück

Es wurden keine Verstöße festgestellt. Das Ordnungsamt in Eschwege musste einmal eingreifen, als ein Gastronom die Wiedereröffnung in den Innenräumen zugelassen hat. „Ansonsten gab es nur kleine Ordnungswidrigkeiten im Parkraum“, berichtet Bürgermeister Alexander Heppe. (Tobias Stück)

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