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Schüler des Eschweger Oberstufengymnasiums laufen Runden gegen Geld

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Schüler in Sportkleidung laufen auf einer Bahn
120 Schüler des Oberstufengymnasiums in Eschwege erliefen bei einem Spendenlauf am Montag auf dem Sportplatz der Torwiese in Eschwege 3250 Euro für die Opfer des Ukraine Krieges. © Marius Gogolla

Die Schülerinnen und Schüler des Eschweger Oberstufengymnasiums haben mit ihrem Spendenlauf über 3000 Euro für die Opfer des Urkaine Krieges gesammelt

Eschwege – 120 Schülerinnen und Schüler des Eschweger Oberstufengymnasiums liefen am Montag auf dem Sportplatz der Torwiese in Eschwege bei einem Spendenlauf für die Ukraine mit. Jede gelaufene Runde der teilnehmenden Schüler brachte einen Geldbetrag ein. Dieser soll an die gemeinnützige Organisation „Eschwege hilft“ übergeben werden und anschließend den Menschen aus der vom Krieg betroffenen Ukraine zugutekommen.

Insgesamt konnten 3250 Euro gesammelt werden.

Der Tag des Spendenlaufes begann um 13 Uhr auf der Eschweger Torwiese, wo zunächst jeder Schüler einen Corona-Test machte. Anschließend startete gegen 13.30 Uhr die erste Gruppe mit Schülern aus der Einführungsphase, gefolgt von weiteren Gruppen aus Qualifikations- und Einführungsphase. Die Länge einer Runde betrug 400 Meter, insgesamt liefen die Teilnehmer 609 Runden und somit eine Gesamtstrecke von 243,6 Kilometern.

Die Startzeiten waren in Abständen von zirka 15 Minuten getaktet, die letzte Läufergruppe begann gegen 14.15 Uhr. Neben den Schülern liefen auch Lehrkräfte für den guten Zweck mit, wie etwa Jan Kaufmann, der Sport und Physik am Oberstufengymnasium unterrichtet. „Das ist eine schöne Aktion und ein wichtiges Zeichen“, sagt Kaufmann. „Der Dank geht natürlich an die Schülervertretung, die den Lauf organisiert hat, sowie an alle Läufer, Spender und sonstigen Teilnehmer.“

Eschwege: Schüler veranstalten Spendenlauf für Ukraine-Hilfe

Um Spenden zu sammeln, bekam jeder der Schüler im Vorfeld des Laufes einen Spendenzettel, auf dem sich jeweils selbstgesuchte Sponsoren eintrugen. Diese legten fest, wie hoch der Betrag ausfiel, den die Läufer pro Runde zu Spendenzwecken bekamen. Ein jedem der Läufer zugewiesener Tandempartner zählte die gelaufenen Runden, deren Anzahl eine Lehrkraft anschließend auf dem Spendenzettel notierte.

Die Idee für den Lauf entwickelte die Schülervertretung. „Wir finden es wichtig, etwas mit Außenwirkung zu machen“, so Louis Kraus, Schulsprecher des Oberstufengymnasiums. „Vor ungefähr vier Wochen begannen wir mit der Planung. Mit dem Lauf wollen wir unsere Solidarität mit den vom Krieg betroffenen Menschen aus der Ukraine bekunden.“

Die Schülervertretung des OG mit der stellvertretenden Schulleiterin Marion Lentz (zweite von links), Sportlehrer Jan Kaufmann (zweiter von rechts), Franky Daumann (links) und Karl Montag von „Eschwege hilft“ (rechts).
Die Schülervertretung des OG mit der stellvertretenden Schulleiterin Marion Lentz (zweite von links), Sportlehrer Jan Kaufmann (zweiter von rechts), Franky Daumann (links) und Karl Montag von „Eschwege hilft“ (rechts). © Marius Gogolla

Hilfe für Opfer des Ukraine-Kriegs: 3250 Euro

Die höchste Anzahl an gelaufenen Runden absolvierte Benedikt Friedrich mit 25 Runden, den höchsten Betrag erlief Gero Wehrmann mit 224 Euro. Aus allen gelaufenen Runden ergab sich der Gesamtbetrag von 3250 Euro. Dieser wurde anschließend dem Verein „Eschwege hilft“ gespendet, der wiederum das Geld zur humanitären Unterstützung der Menschen aus der Ukraine nutzen will. Der Verein sammelt Spenden finanzieller als auch materieller Art und unterstützt Hilfsbedürftige. Karl Montag und Franky Daumann von „Eschwege hilft“ waren bei dem Lauf anwesend und freuten sich über das Engagement der Schüler. „Ich finde das klasse“, sagt Montag. „Sport ist eine Sache, die Menschen zusammenbringt. Das sieht man immer wieder. Und gerade durch solche Aktionen kann jede und jeder Einzelne zeigen, dass Hilfe in vielen unterschiedlichen Formen möglich ist. Vielen Dank an alle Teilnehmer und Unterstützer!“

Von Marius Gogolla

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