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53 Männer und Frauen haben ihre Fachhochschulreife in der Tasche

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Von: Stefanie Salzmann

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Haben ihre Fachoberschulreife: Die 53 jungen Frauen und Männer mit ihren Abschlusszeugnissen der FOS an den Beruflichen Schulen in Eschwege.
Haben ihre Fachoberschulreife: Die 53 jungen Frauen und Männer mit ihren Abschlusszeugnissen der FOS an den Beruflichen Schulen in Eschwege. © privat

Die Freude war groß bei den 53 Absolventen der Fachoberschule an den Beruflichen Schulen Eschwege. Mit dem Zeugnis der Fachhochschulreife starten sie in ihre berufliche Zukunft.

Eschwege – Bei der Ausgabe der Zeugnisse stellte Schulleiter Ekkehard Götting heraus, dass die Schüler dankbar sein können trotz der schwierigen Rahmenbedingungen der beiden letzten Jahre gesund und erfolgreich den Abschluss erreicht zu haben.

Die Fachoberschule, so Götting, sei die perfekte Schulform zur Vorbereitung auf einen Beruf. Mit dem betrieblichen Praktikum im ersten Jahr hätten die Absolventen erste berufliche Erfahrungen sammeln können und im zweiten Jahr sei dann das theoretische Rüstzeug als Grundlage für ein späteres Studium dazugekommen.

Die Fossis

Unter der Überschrift „Ans Herz gewachsen“ ließen Absolventen und Lehrkräfte in launigen Beiträgen die Zeit als „Fossies“ Revue passieren. Viel war dabei die Rede von Spaß, Freude, Offenheit und Ehrlichkeit im Umgang miteinander. Auf ihren Weg in die Zukunft bekamen die Absolventen die Wünsche mit, dass sie weiter lebensfroh und ohne Angst dem Leben zugewandt bleiben sollten.

Hielten die Rede zum Abschied: Voller launiger Anekdoten erinnerten (von links) Jolina Trostmann, Helena Gieses und Letizia Giese an die zurückliegenden Schuljahre.
Hielten die Rede zum Abschied: Voller launiger Anekdoten erinnerten (von links) Jolina Trostmann, Helena Gieses und Letizia Giese an die zurückliegenden Schuljahre. © Privat

„Gegenwind solle sie nicht umwerfen, sondern nur die Frisur richten“, so ein Zitat. Insgesamt fanden die Absolventen es voller Dankbarkeit als tolles Geschenk, dass sie nun neue Wege selbst gestalten können.

Die Besten

Der große Einsatz und die gute Arbeit in der Fachoberschule zeigte sich nicht nur in der Zahl von 53 Fachhochschulreifezeugnissen, sondern auch in den Ergebnissen der besten Schülerinnen und Schüler. Mit einem Traumergebnis von 1,1 legten Jana Stüber, gefolgt von Julian Müller mit einem Durchschnitt von 1,2 und Jasmin Koppe mit 1,3 die besten Prüfungen ab, sowie Janina Reimann und Lebna Störbrauck mit 1,4. Sie wurden von der Schulleitung besonders für ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet.

Die Besten des Jahrgangs: (von links) Ekkehard Götting (Schulleiter), Julian Müller, Lena Störbrauck, Janina Reimann, Jasmin Koppe, Andreas Althen (Stellv. Schulleiter).
Die Besten des Jahrgangs: (von links) Ekkehard Götting (Schulleiter), Julian Müller, Lena Störbrauck, Janina Reimann, Jasmin Koppe, Andreas Althen (Stellv. Schulleiter). © Privat

Im Rückblick galt ein besonderer Dank den beiden Abteilungsleitern Johannes Stübiger und Jan Ziegenbein sowie den Klassenlehrer/innen Jan Guthardt, Caroline Hoffmann, Maximilian Hoffmann, und Andreas Stiebing.

Alle Absolventen

Bad Sooden-Allendorf: Nelly Hölscher, Marek Propf, Laura Schlung

Berkatal: Marielle Sophie Rohner-Wilhelm

Eschwege: Maximilian Benning, Julian Chocholacz, Vladislav Chuev, Helena Giese, Letizia Giese, Florian Grünefeld, Henrik Herud, Leonie Jakobs, Florian Jung, Lucas Kroll, Max Niklas Leimbach, Noah-Noel Marth, Thorben Mengel, Philip Orlik, Leonie Panzner, Celina-Annabelle Platz, Pauline Prenzel, Jannina Reimann, Nicole Ross, Mel Ruiz, Kathleen Sauer, Adrian Amon Scherzberg, Andrej Walter

Herleshausen: Julian Müller

Lindewerra: Maximilian Lenz, Sue-Anne Pastern

Meinhard: Lena Störbrauck, Annika Strieb

Meißner: Isabelle Schleuchardt, Jan Witzel

Ringgau: Alina Fey, Jana Stüber

Rodeberg: Jasmin Koppe

Sontra: Lea Hartmann, Luca Weimar Waldkappel: Marian Andreas Böhm, Nick Jason Linner, Ellie Messner

Wanfried: Emily Engelhardt, Felix Knierim, Max Ostrowski

Wehretal: Finn Germerodt, Nico Herzog, Fabian Hopfe, Johannes Hoßbach, Kiara Knierim, Elias Martin

Weißenborn: Maja Zündel

Werra-Suhltal: Jolina Trostmann

Es ist inzwischen eine schöne Tradition der Beruflichen Schulen Eschwege, dass sie als langjährige zertifizierte Umweltschule ihren Absolventen ein besonderes Zeichen der Verbundenheit mit ihrer Schule und zum Vertrauen in die Zukunft mitgibt. Die Schülerinnen und Schüler erhielten jeweils eine kleine Weißbuche als Aufforderung, sich gegen Klimawandel und den Raubbau an der Natur einzusetzen. Sie sollen die Bäume in ihrer Heimat einpflanzen und zur Erinnerung an ihre Fachoberschulzeit dorthin immer wieder zurückzukehren können .  red/salz

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