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62 Kräfte im Einsatz: Brand in Hinterhaus am Marktplatz in Eschwege - Polizei geht von Brandstiftung aus

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Von: Eden Sophie Rimbach, Stefanie Salzmann

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Feuerwehr (Symbolbild)
Die Wehren aller Stadtteile Eschweges waren am Einsatzort (Symbolbild). © IMAGO/Pressefoto Gora

In Lagerräume in der Eschweger Innenstadt hat es am Freitagnachmittag (30. September) gebrannt. Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen des Feuers. Inzwischen geht die Polizei von Brandstiftung aus. Die Polizei bittet um Hinweise.

Update vom 1. Oktober: Bei dem Feuer, das am späten Freitagnachmittag an der Markplatz 28 in einem Hinterhaus ausgebrochen war, geht die Polizei von Brandstiftung aus. Bei dem Feuer, bei dem laut der Polizei niemand verletzt worden ist, entstand ein Sachschaden von rund 50.000 Euro. Die Polizei bittet Zeugen um sachdienliche Hinweise.

Eschwege - Eine Rauchwolke hatte sich heute (30. September) im Bereich vor der Marktkirche in Eschwege gebildet. Um 16:27 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Brand von Lagerräumen gegenüber der Kirche alarmiert. 56 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr konnten das Feuer unter Kontrolle bringen und ein Übergreifen auf die Wohnungen über den Lagerräumen und benachbarte Gebäude vermeiden. In den Lagerräumen befand sich niemand, wie Stadtbrandinspektor Sven Rathgeber vor Ort mitteilte. Eine Person musste die Wohnräumen darüber verlassen.

Im Einsatz waren die Wehren aus Eschwege, Albungen, Eltmannshausen, Nieder- und Oberdünzebach sowie Nieder- und Oberhone, der Rettungsdienst und die Polizei. Unterstützt wurden die Feuerwehrleute von sechs Einsatzkräften der BRH-Rettungshundestaffel Werra-Meißner. Die Drohne mit Wärmebildkamera der Hundestaffel ermöglichte es der Feuerwehr, sich einen Überblick des dicht bebauten Bereichs inklusive der Temperatur zu verschaffen.

Die Gegebenheiten vor Ort mit der Gefahr, dass sich ein Feuer hier schnell ausbreiten könnte, waren auch der Grund dafür, dass alle Wehren Eschweges im Einsatz waren. Da aus der Dachhaut des anliegenden Flachdachs Rauch drang, musste dieses laut Rathgeber angehoben und einige Dachplatten zerschlagen werden. (Eden Sophie Rimbach, Stefanie Salzmann)

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