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„Am Ende unseres Weges“: Lesungen und Vorträge in Eschwege

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Von: Eden Sophie Rimbach

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Auftakt im Vorjahr: Mit dem Theaterstück „Gift“ mit Karin und Sebastian Perels eröffnete das Junge Theater Eschwege die Themenreihe im vergangenen Jahr.
Auftakt im Vorjahr: Mit dem Theaterstück „Gift“ mit Karin und Sebastian Perels eröffnete das Junge Theater Eschwege die Themenreihe im vergangenen Jahr. © EDEN SOPHIE RIMBACH

Am Mittwoch (5. Oktober) beginnt die diesjährige Themenreihe „Am Ende unseres Weges“ mit einer Lesung. Die Abende sollen dabei helfen, sich mit den Themen Sterben, Tod und Trauer auseinanderzusetzen.

Eschwege – „Wir wissen, das ist kein einfaches Thema“, erklärte Michael Nowotny vom Caritasverband Werra-Meißner im vergangenen Jahr nach dem Auftakt der Themenreihe zu Sterben, Tod und Trauer. Es sei allerdings wichtig, darüber zu reden, damit Menschen den Umgang damit lernen.

Aus diesem Grund findet die Reihe „Am Ende unseres Weges“ auch in diesem Jahr mit vier Veranstaltungen statt. Angeboten wird sie von der Allgemeinen Sozial- und Lebensberatung der Caritas Nordhessen, der Kirchlichen Allgemeinen Sozial- und Lebensberatung des Diakonischen Werks Werra-Meißner, der Hospizgruppe Eschwege und dem Seniorenbüro und Pflegestützpunkt Werra-Meißner. Neben dem Kreis fördern die Gunderam-Stiftung sowie die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und die Katholische Kirche des Bistums Fulda die Themenreihe.

Musikalische Lesungen und informative Vorträge

Die Begegnungen mit Patienten stehen im Mittelpunkt des ersten Abends. Sabine Mariss wird am Mittwoch (5. Oktober) ab 19 Uhr aus der Literatur der New Yorker Ärztin Rachel Naomi Remen lesen. Die Lesung findet unter dem Titel „Aus Liebe zum Leben“ in den Räumen des Jungen Theaters Eschwege an der Mangelgasse 19 statt. Mariss wird die Veranstaltung selbst musikalisch umrahmen.

Am Mittwoch (12. Oktober) ab 19 Uhr beginnt der Vortrag „Bestattung neu gedacht“ in der Rolf-Hochhuth-Stadtbibliothek, Am Mühlgraben 1, in Eschwege. Formen der Bestattung werden Henning Bartels vom Bestattungshaus Bartels Eschwege und das Blumenhaus Eisenhuth Altenburschla dabei vorstellen.

Ebenfalls in der Stadtbibliothek findet der Vortrag „Trauerbegleitung – Hilfe in schweren Zeiten“ am Mittwoch (19. Oktober) ab 19 Uhr statt. Katharina Esser aus Hamburg wird von der Arbeit des Vereins „Vergiss Mein Nie“ und Deutschlands erster Trauerberatung mit Erinnerungswerkstatt berichten. Auch Menschen aus dem Umfeld Trauernder sollen dort eine Anlaufstelle finden.

Den Abschluss der diesjährigen Reihe bildet eine Lesung mit Musik unter dem Titel „Der Tod, das muss ein Kasseler sein“. In den Räumen des Jungen Theaters erwarten die Interessierten am Mittwoch (26. Oktober) ab 19 Uhr Satirische Kurzgeschichten mit Musik von Nicole Braun & Ensemble. Die Teilnahme ist bei allen vier Veranstaltungen kostenlos. Von Eden Sophie Rimbach

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